Freie Wahl bei Rock und Krawatte: Genderneutrale Uniformen bei Alaska Airlines

| Tourismus Tourismus

Monique „Mo“ trägt ihre Alaska-Airlines-Uniform mit großem Stolz. Sie bindet ihre Krawatte, knöpft ihr Hemd zu, zieht ihre Hose an und schlüpft in ihre Abendschuhe. Es ist nicht üblich, eine Flugbegleiterin in einer Männeruniform zu sehen, aber darin fühlt sich Mo am wohlsten. Möglich gemacht haben das die neuen Uniformrichtlininen der Fluglinine, die ab sofort die Freiheit und Flexibilität der Mitarbeiter fördern sollen. 

„Ich liebe, wer ich bin und weigere mich, mich kleiner zu machen, um akzeptiert zu werden. Das ist eine Sache, bei der ich keine Kompromisse machen kann“, sagte Monique „Mo“, Alaska-Flugbegleiterin aus San Diego. „Wir alle wollen professionell aussehen und gleichzeitig wir selbst sein – dein Geschlecht sollte nicht bestimmen, was du trägst oder wie du aussiehst.“ 

Entwickelt wurden die neuen geschlechtsneutralen Uniformen für die Flugbegleiter sowie die Mitarbeiter im Kundendienst und in  der Lounge. Entworfen wurden die Stücke in Zusammenarbeit mit der Designerin Luly Yang aus Seattle und den Mitarbeitern. 

Nun stehen allen Mitarbeitern unter anderem Nagellack, Make-up, zwei Ohrringe pro Ohr und ein einzelnes Nasenpiercing zur Verfügung. "Wir haben auch unsere Pflegerichtlinien aktualisiert, um Tätowierungen an mehr Stellen und mehr Frisurenoptionen zuzulassen", erklärte die Fluglinine. 

Dies sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu mehr Inklusion, es liege aber noch viel Arbeit vor ihnen. "Wir werden weiterhin unsere Richtlinien, Programme und Praktiken überprüfen, um sicherzustellen, dass wir unsere Werte leben und einen Ort schaffen, an dem sich jeder zugehörig fühlt."

„Ich weiß aus erster Hand, wie es sich anfühlt, nicht gesehen oder gehört zu werden. Als ich das erlebt habe, fühlte es sich nicht gut an und machte es ehrlich gesagt schwer, in diesen Zeiten jeden Tag zur Arbeit zu kommen oder meine beste Arbeit abzuliefern“, sagte James Thomas, Direktor für Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion bei Alaska Airlines. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Streit ums Handgepäck: Das Oberlandesgericht in Hamm kippt die Ein-Stück-Regel einer spanischen Fluggesellschaft. Zu den umstrittenen Maßen sagen die Richter aber nichts.

Die Bemühungen von Schweiz Tourismus, den Overtourismus durch eine gezielte Lenkung der Gäste zu dämpfen, zeigen bislang keine messbare Wirkung. Während touristische Zentren weiter stark wachsen, profitieren kleinere Regionen kaum von der staatlich geförderten Strategie.

Der World Travel & Tourism Council (WTTC) hat eine weltweite Kampagne zur Bestimmung der 7 zeitgenössischen Weltwunder gestartet. Der Auswahlprozess orientiert sich an festen Kriterien und ist auf ein Jahr angelegt.

Mit der Eröffnung der Tiroler Zugspitzbahn am 5. Juli 1926 begann eine neue Ära des Alpentourismus. Als erste Seilbahn Tirols und zweitälteste Österreichs machte sie die Zugspitze erstmals bequem für Gäste aus aller Welt erreichbar.

Der Deutsche Reiseverband prognostiziert für das laufende Touristikjahr trotz geopolitischer Unsicherheiten ein leichtes Umsatzwachstum. Während Mittelmeerziele und Kreuzfahrten zulegen, bleiben Fernreisen hinter den Erwartungen zurück.

Der Deutsche Alpenverein, der Österreichische Alpenverein und Alpenvereine in Südtirol starten eine gemeinsame Kampagne gegen Bettwanzen auf Berghütten. Beim DAV sind nach eigenen Angaben jährlich fünf bis 20 Hütten betroffen.

Eine neue Untersuchung zeigt, dass zwei Drittel der deutschen Geschäftsreisenden ihre Dienstreisen für private Aufenthalte verlängern. Besonders inländische Großstädte profitieren von diesem Trend, bei dem Reisende im Durchschnitt drei zusätzliche Nächte buchen.

Eine aktuelle Untersuchung zeigt deutliche Preisunterschiede bei deutschen Ferienhäusern, wobei Sylt das Ranking anführt. In den Alpenregionen bleibt der Tegernsee die teuerste Lage, erreicht jedoch nicht das Preisniveau der Küstenhotspots.

Für das von der Helma-Insolvenz betroffene Ostseeresort Olpenitz ist ein neuer Investor gefunden worden. Der Käufer übernimmt rund 39.000 Quadratmeter Entwicklungsflächen und soll auch weitere Bauabschnitte des Poseidon fertigstellen.

Die Niederlande sind weit mehr als nur das Land von Tulpen, Windmühlen und Käse. Für viele Reisende bietet das Nachbarland eine perfekte Mischung aus Entspannung, Natur und Kultur. Wer eine Auszeit vom Alltag sucht, muss nicht unbedingt in den Flieger steigen. Ein Urlaub bei den niederländischen Nachbarn ist unkompliziert, abwechslungsreich und ideal für Familien, Paare oder Alleinreisende.