Grundsteinlegung für neue alltours Zentrale

| Tourismus Tourismus

Nach dem Abriss der bisherigen Bebauung und den darauf folgenden Tiefbau- und Stabilisierungsarbeiten haben Ende Juli die Rohbauarbeiten für den neuen Firmensitz des Düsseldorfer Reiseveranstalters begonnen. Inzwischen sind bereits die Fundamente und die Bodenplatte des Gebäudes zu sehen. Ebenso wurden die Seitenwände der Tiefgarage aus dem alten Bestand verankert und teilweise erneuert. Der Rohbau soll Mitte 2022 abgeschlossen sein. Die Fertigstellung des Gebäudekomplexes ist bis Ende des ersten Quartals 2023 geplant.

Platz für weitere Expansion

Nach seiner Fertigstellung wird das achtgeschossige Gebäude, das nach Plänen von HPP Architekten entsteht, mit seinen 13.500 Quadratmetern Bürofläche Platz für rund 630 alltours Beschäftige und auch für die weitere Expansion des Reiseveranstalters bieten. Auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter warten helle Büros unmittelbar am Rhein gelegen. Erholung finden die Beschäftigten in der obersten Etage, wo sich neben dem Pausenbereich mit Außenterrasse ein professionell ausgestatteter Fitnessbereich, eine Chill-out-Area und ein Studio für Sport- und Gesundheitsangebote befinden. Für die Kinderbetreuung ist für die Zukunft die Einrichtung eines firmeneigenen Kindergartens geplant. Darüber hinaus wird es einen Spielplatz im begrünten Innenhof des Gebäudes geben.

Verbunden werden die beiden Flügel des Bürogebäudes durch ein Atrium, das sich über alle Etagen bis hin zum Glasdach erstreckt. Das Atrium mit Empfangsbereich, Schulungscenter und integriertem Reisebüro kann zudem als Veranstaltungscenter und Kommunikationsraum genutzt werden. Betritt man das Gebäude durch den Haupteingang an der Berger Allee, so eröffnet sich dem Besucher durch das Atrium hindurch ein Blick bis zum Rhein.

In dem Baukomplex, der aus insgesamt drei Gebäuden besteht, sind neben dem Büro- und Verwaltungssitz 23 Eigentumswohnungen geplant. Ebenfalls an der Rheinseite entstehen 28 altersgerechte Wohnungen. Zur Berger Allee mit Blick auf den Speeˈschen Graben mit Park, Schwanensee und Kaiserteich ist eine Pflege- und Betreuungseinrichtung mit zwölf Zimmern vorgesehen.

Nachhaltiges Mobilitätskonzept

Bestandteil der Planung ist ein Mobilitätskonzept. alltours hat schon jetzt den größten Teil seines Fuhrparks auf umweltfreundliche E-Autos und Hybridfahrzeuge umgestellt. Am neuen Firmensitz finden die Fahrzeuge in der Tiefgarage Platz, die aus dem alten Baubestand weitestgehend erhalten werden kann. Die Stellplätze werden mit Elektro-Ladestationen ausgestattet.

Den Beschäftigten stehen Fahrzeuge aus dem Firmenpool zur Verfügung, die sie bei Bedarf für eigene Strecken nutzen können. So bleiben sie auch mobil, wenn beispielsweise am Abend die Verbindungen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln „ausgedünnt“ sind. Darüber hinaus sind die Beschäftigten angehalten, Fahrgemeinschaften zu bilden. Das neue Konzept beinhaltet zudem ein Bikesharing-Angebot und Fahrradstellplätze. Ziel ist, das individuelle Fahrzeugenaufkommen zu reduzieren und den verbleibenden Verkehr so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Streit ums Handgepäck: Das Oberlandesgericht in Hamm kippt die Ein-Stück-Regel einer spanischen Fluggesellschaft. Zu den umstrittenen Maßen sagen die Richter aber nichts.

Die Bemühungen von Schweiz Tourismus, den Overtourismus durch eine gezielte Lenkung der Gäste zu dämpfen, zeigen bislang keine messbare Wirkung. Während touristische Zentren weiter stark wachsen, profitieren kleinere Regionen kaum von der staatlich geförderten Strategie.

Der World Travel & Tourism Council (WTTC) hat eine weltweite Kampagne zur Bestimmung der 7 zeitgenössischen Weltwunder gestartet. Der Auswahlprozess orientiert sich an festen Kriterien und ist auf ein Jahr angelegt.

Mit der Eröffnung der Tiroler Zugspitzbahn am 5. Juli 1926 begann eine neue Ära des Alpentourismus. Als erste Seilbahn Tirols und zweitälteste Österreichs machte sie die Zugspitze erstmals bequem für Gäste aus aller Welt erreichbar.

Der Deutsche Reiseverband prognostiziert für das laufende Touristikjahr trotz geopolitischer Unsicherheiten ein leichtes Umsatzwachstum. Während Mittelmeerziele und Kreuzfahrten zulegen, bleiben Fernreisen hinter den Erwartungen zurück.

Der Deutsche Alpenverein, der Österreichische Alpenverein und Alpenvereine in Südtirol starten eine gemeinsame Kampagne gegen Bettwanzen auf Berghütten. Beim DAV sind nach eigenen Angaben jährlich fünf bis 20 Hütten betroffen.

Eine neue Untersuchung zeigt, dass zwei Drittel der deutschen Geschäftsreisenden ihre Dienstreisen für private Aufenthalte verlängern. Besonders inländische Großstädte profitieren von diesem Trend, bei dem Reisende im Durchschnitt drei zusätzliche Nächte buchen.

Eine aktuelle Untersuchung zeigt deutliche Preisunterschiede bei deutschen Ferienhäusern, wobei Sylt das Ranking anführt. In den Alpenregionen bleibt der Tegernsee die teuerste Lage, erreicht jedoch nicht das Preisniveau der Küstenhotspots.

Für das von der Helma-Insolvenz betroffene Ostseeresort Olpenitz ist ein neuer Investor gefunden worden. Der Käufer übernimmt rund 39.000 Quadratmeter Entwicklungsflächen und soll auch weitere Bauabschnitte des Poseidon fertigstellen.

Die Niederlande sind weit mehr als nur das Land von Tulpen, Windmühlen und Käse. Für viele Reisende bietet das Nachbarland eine perfekte Mischung aus Entspannung, Natur und Kultur. Wer eine Auszeit vom Alltag sucht, muss nicht unbedingt in den Flieger steigen. Ein Urlaub bei den niederländischen Nachbarn ist unkompliziert, abwechslungsreich und ideal für Familien, Paare oder Alleinreisende.