Hansestadt Rostock ist nun "Tourismusort"

| Tourismus Tourismus

Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) hat der Hansestadt Rostock das Prädikat "Tourismusort" verliehen. Dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten in der Finanzierung der touristischen Infrastruktur, zukunftsweisender Angebote und des Modellregionen-Projekts, wie Meyer am Dienstag sagte.

Anerkannte Tourismusorte sind beispielsweise zur Erhebung einer Kurabgabe für Gäste berechtigt. Das Prädikat wurde im Rahmen des Jahresempfangs der Rostocker Touristiker in Warnemünde übergeben.

Rostock sei ein Motor der touristischen Entwicklung in MV und gehöre zu den ersten Kommunen im Land, die die neuen Perspektiven durch das geänderte Kurabgabengesetz schnell erkannt und umgehend die Initiative ergriffen haben, sagte Meyer. Die Einführung der neuen Prädikate sollen die Entwicklung von Infrastruktur, Mobilität und Qualität fördern.

Rostocks Tourismuschef Matthias Fromm sagte, dass nun der Weg frei sei für die Erhebung einer Kurabgabe in ganz Rostock. Wie hoch die Abgabe ausfalle, könne noch nicht gesagt werden. Die zusätzlichen Einnahmen sollen jedenfalls in die touristische Infrastruktur und attraktive Angebote fließen. «Das wird dem Rostocker Tourismus Rückenwind verschaffen.» (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Untersuchung von Urlaubstracker zeigt große regionale Unterschiede bei kostenfreien Attraktionen auf europäischen Inseln. Während Malta die höchste Gesamtdichte an kostenlosen Angeboten aufweist, punkten andere Destinationen mit umfangreichen Strand- oder Wanderwegenetzen.

Four Seasons hat die Flugrouten der Private Jet Experience für das Jahr 2028 vorgestellt. Die Reisen kombinieren Langstreckenflüge im Privatjet mit Aufenthalten in neuen und bestehenden Hotels von Four Seasons.

Fit Reisen hat europäische Urlaubsorte auf ihre Gräserpollen-Belastung untersucht. Während Tórshavn auf den Färöern und nordische Regionen nahezu pollenfrei sind, verzeichnen das portugiesische Alentejo und Standorte in der Schweiz die höchsten Werte.

Der Deutschland-Tourismus verzeichnete im Winter 2025/2026 mit 117,2 Millionen Übernachtungen das zweitstärkste Ergebnis seiner Geschichte. Trotz steigender Auslastung in der Hotellerie leidet das Gastgewerbe unter einem deutlichen Zuwachs bei den Insolvenzen, während die Konsumzurückhaltung auch den Tagestourismus bremst.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass persönliche Interessen und Empfehlungen aus dem Umfeld die Urlaubsplanung in Deutschland dominieren. Nur fünf Prozent der Befragten lassen sich bei der Auswahl ihrer Reiseziele von Trends aus sozialen Netzwerken leiten.

Die Zahl der Passagiere, die von deutschen Häfen aus eine Hochseekreuzfahrt antreten, ist im Jahr 2025 auf einen neuen Höchstwert gestiegen. Auch im EU-weiten Vergleich gab es deutliche Zuwächse, wobei Italien und Spanien die Liste anführen.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass drei Viertel der Österreicher ihre Urlaubsplanung an die gestiegenen Mobilitätskosten anpassen. Während viele auf nähere Ziele oder das Auto ausweichen, verzichten zwölf Prozent vollständig auf eine Reise.

Sachsen hat unter dem Slogan „Alles auf einen Augenblick“ eine neue Ganzjahreskampagne gestartet. Die Marketingmaßnahmen konzentrieren sich auf die UNESCO-Welterbestätten des Freistaates und umfassen neben dem deutschsprachigen Raum auch internationale Zielmärkte.

Spanien und Griechenland statt östliches Mittelmeer: Der Iran-Krieg verändert das Reiseverhalten vieler Urlauber. Beim Reisekonzern Tui wird die Sommerreise kurzfristiger gebucht.

99,99 Euro für fünf Personen – hin und zurück, egal wohin im Land. Was hinter dem neuen Familienangebot der Bahn steckt. Und wie sich generell beim Reisen auf der Schiene sparen lässt.