Hapag-Lloyd Cruises lässt bald nur noch Geimpfte an Bord

| Tourismus Tourismus

Kreuzfahrten auf den Schiffen von Hapag-Lloyd Cruises (HLC) werden ab Herbst nur noch für vollständig Geimpfte möglich sein. Das betreffe alle Gäste ab 18 Jahren bei Reiseantritt, informiert die Reederei auf ihrer Webseite. Je nach Fahrtgebiet kann es individuelle Vorgaben geben, die auch für jüngere Passagiere eine Impfung vorsehen. Über Sonderregeln werde man frühzeitig informiert.

Mit der Maßnahme wolle man bereits konkret bestehenden und absehbaren behördlichen Impfvorgaben für Kreuzfahrtgäste in den angesteuerten Regionen entsprechen, so HLC weiter.

Für die Reederei sind die Luxusschiffe «Europa» und «Europa 2» sowie die luxuriösen Expeditionskreuzfahrtschiffe «Hanseatic nature» und «Hanseatic inspiration» im Einsatz, ab Ende August zudem die neue «Hanseatic spirit». Je nach Schiff greift die neue Impfvorgabe für Reisen ab September oder Oktober.

Der Genesenen-Status wird laut HLC analog zum vollständigen Impfschutzes betrachtet. Voraussetzung: Der positive PCR-Test liegt mindestens 28 und maximal 180 Tage zurück.

Fragen und Antworten von Hapag-Lloyd Cruises

Norwegen schreibt eine Impfung vor

Auch Tui Cruises hatte zuletzt angekündigt, auf den geplanten Kreuzfahrten der «Mein Schiff 1» nach Norwegen ab 22. August nur geimpfte Reisende mitzunehmen. Norwegen schreibt vor, dass alle erwachsenen Personen an Bord - Gäste wie Besatzung - über einen vollständigen Impfschutz verfügen müssen.

Daher wird auch die «Aida Mar» von Aida Cruises nur geimpfte Gäste an Bord haben, wenn das Schiff ab dem 28. August von Hamburg aus nach Norwegen aufbricht. Aufgrund der aktuellen Einreisebestimmungen Norwegens würden die Seereisen ausschließlich für Erwachsene angeboten, die vollständig geimpft sind, heißt es. Für Kinder und Jugendliche zwischen vier und 18 Jahren gilt eine Testpflicht. Babys und Kleinkinder bis vier Jahre seien hiervon befreit.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Vom Meeresrauschen in den Schlaf gewiegt werden und morgens den Sonnenaufgang über der See beobachten: Schlafstrandkörbe sind beliebt. Über eine Erfolgsgeschichte aus dem Norden.

Eine aktuelle Analyse untersucht die Beliebtheit von 30 Alpendestinationen anhand von Instagram-Followerzahlen und Gastronomiebewertungen. Die Ergebnisse zeigen regionale Unterschiede in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz.

Eine Umfrage unter Ferienhausvermietern zeigt, dass neben klassischen Verboten auch kurios anmutende Regeln existieren. Diese spezifischen Vorgaben sollen meist die Unterkunft vor Schäden bewahren und den Aufenthalt für alle Gäste sichern.

Strand, Altstadt oder Sehenswürdigkeit: Im Urlaub ist das Smartphone schnell gezückt. Doch wer die Fotos anschließend in sozialen Medien oder in größeren Chatgruppen teilt, sollte vorher genau hinschauen.

Der Wildes-Wasser-Weg in Bodenmais ist zum schönsten Wanderweg Deutschlands 2026 in der Kategorie Tagestouren gewählt worden. Insgesamt beteiligten sich über 52.000 Personen an der Abstimmung des Wandermagazins.

Das Statistische Bundesamt registriert für das erste Halbjahr 2026 gestiegene Preise für Flugtickets und Pauschalreisen. Dabei zeigen sich je nach Destination teils deutliche regionale Unterschiede bei den Kosten.

Die anhaltende Trockenheit im Hochsommer lässt die Pegelstände des Rheins in Hessen und Rheinland-Pfalz fallen und fallen - für Kabinenschiffe könnte es demnächst eng werden.

Ein aktueller Bericht offenbart wachsende Unterschiede im Reiseverhalten europäischer Nationen. Während Reisende in Deutschland ihre Ausgaben pro Trip erhöhen, setzen britische Urlauber auf eine höhere Frequenz.

Der Deutsche Tourismusverband hat seinen Praxisleitfaden für nachhaltigen Tourismus aktualisiert. Eine Studie zeigt gleichzeitig, dass zwar ein hohes Bewusstsein herrscht, aber oft personelle und finanzielle Kapazitäten fehlen.

Streit ums Handgepäck: Das Oberlandesgericht in Hamm kippt die Ein-Stück-Regel einer spanischen Fluggesellschaft. Zu den umstrittenen Maßen sagen die Richter aber nichts.