Hilton-Umfrage: Was Deutsche am Reisen am meisten vermissen

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Eine von Hilton durchgeführte Umfrage zeigt, was die Menschen in Deutschland am Reisen am meisten vermissen. Angeführt wird die Liste von der Möglichkeit, neue Erinnerungen zu schaffen. Mehr als die Hälfte der Befragten (56 Prozent) gab an, dass die Möglichkeit, neue Erinnerungen zu schaffen, der Teil des Reisens ist, nach dem sie sich am meisten sehnen. Insbesondere die 25 bis 34-jährigen fühlen sich 2020 dieser Möglichkeit beraubt (61 Prozent).

Da COVID-19 internationale Reisen zu einer größeren Herausforderung macht, gab mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Befragten an, dass sie durch die Pandemie die Bedeutung des Reisens und die dadurch geschaffenen lebenslangen Erinnerungen stärker zu schätzen gelernt haben. Mehr als ein Drittel (35 Prozent) der Befragten sagte außerdem, dass sie aufgrund der Pandemie mehr als zuvor mit ihrer Familie über Reisen sprechen sowie darüber, welchen Ort sie als nächstes besuchen wollen.

Es sind die kleinen Momente

Die Studie enthüllt zudem die Reiseerinnerungen, auf die sich Deutsche am meisten freuen. Die Liste wird angeführt von der Möglichkeit „dem Alltag zu entfliehen“, „neue Erfahrungen“ zu machen, „neues Essen auszuprobieren“ und „Zeit mit den Geliebten zu verbringen“. Mehr als jeder Siebte (15 Prozent) nannten zudem die Vorfreude vor dem Moment, das erste Mal die Tür zu einem Hotelzimmer zu öffnen, als eines der wichtigsten Erlebnisse auf Reisen.

Mehr als sechs von zehn der Befragten (65 Prozent) gaben an, dass sie sogar die üblicherweise negativ konnotierten Bestandteile des Urlaubs vermissen. Jeder Fünfte (20 Prozent) vermisst es, im Urlaub zu viel Geld auszugeben. Rund 15 Prozent sehnen sich danach, früh aufzustehen, um zum Flughafen zu gelangen. 14 Prozent vermissen den Moment, am Gepäckband auf ihr Gepäck zu warten.

Ein neuer Filter

In dem Bestreben, Momente noch mehr zu genießen, verbrachte rund ein Viertel (23 Prozent) der deutschen Reisenden diesen Sommer weniger Zeit damit, Beiträge aus dem Urlaub in den sozialen Medien zu teilen. Mehr als ein Drittel (34 Prozent) wollte stattdessen mehr Erinnerungen gemeinsam mit der Familie machen. Einer von vier (25 Prozent) Befragten gab zu, auf vergangenen Reise zu viel Zeit damit verbracht zu haben, das perfekte Foto zu schießen, und ebenfalls ein Viertel (24 Prozent) nutzte soziale Medien weniger aus Rücksicht auf Familie und Freunde, die nicht verreisen konnten. Mehr als jeder Vierte (28 Prozent) postete Fotos mit Rückblicken aus vergangenen Reisen, um sich aufzumuntern.

Ein Blick in die Zukunft

Nachdem sie während des Sommers über vergangene Reisen nachgedacht haben, gaben 56 Prozent der Befragten an, die in Urlauben geschaffenen Erinnerungen noch mehr schätzen zu wollen, sobald das Reisen in Zukunft wieder möglich ist. 41 Prozent der Befragten wünschten sich in diesem Zusammenhang auch, bei vergangenen Reisen mehr Fotos gemacht zu haben, um Erinnerungen festzuhalten. Insgesamt haben nahezu zwei Drittel (63 Prozent) einige ihrer schönsten Erinnerungen auf Reisen gemacht.

Durch die fehlenden Urlaubserinnerungen entsteht bei den Menschen ein umso stärkerer Wunsch zu reisen. Bereits jetzt planen die Deutschen mit Blick auf die Zukunft durchschnittlich mehr als zwei Auslandsreisen für das kommende Jahr. Dies wären rund 190 Millionen potenzielle Reisen im Jahr 2021. Von den unter 35-jährigen planen rund 70 Prozent eine Reise im Jahr 2021. Ein Drittel aller Befragten (33 Prozent) möchte im kommenden Jahr mehr internationale Reisen unternehmen. Ein Viertel gab an, mindestens eine Fernreise zu planen (25 Prozent). Auf der anderen Seite wird sich aber wohl auch der Trend zum Urlaub im eigenen Land fortsetzen. Jeder Vierte (25 Prozent) gab an, für das kommende Jahr Urlaub in Deutschland zu planen.


 

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