Hotels, Museen, Fluglinie: Militär in Mexiko will in Tourismus einsteigen

| Tourismus Tourismus

Die mexikanischen Streitkräfte wollen künftig eine eigene Fluggesellschaft für touristische Zwecke betreiben. Das bestätigte Präsident Andrés Manuel López Obrador am Dienstag. Zuvor hatte die Zeitung «El Universal» entsprechende Militärunterlagen veröffentlicht, die von einer Hackergruppe erbeutet wurden.

Die Fluglinie werde vermutlich im kommenden Jahr mit zehn gemieteten Maschinen den Betrieb aufnehmen, sagte López Obrador. Auch das luxuriöse Präsidentenflugzeug, das der Staatschef seit seinem Amtsantritt 2018 vergeblich zu verkaufen versucht, soll von der Fluggesellschaft genutzt werden.

Dem Bericht von «El Universal» zufolge will das Militär zudem über ein neues Tourismusunternehmen mit dem Namen Itzamná mehrere Hotels, zwei Museen und zwei Ökoparks betreiben, insbesondere in der beliebten Urlaubsregion rund um Cancún und Tulum an der Karibikküste.

Unter dem Linksnationalisten López Obrador gewinnen die Streitkräfte immer mehr an Einfluss, beispielsweise bei der inneren Sicherheit und bei Bauprojekten. Ein anderes neu gegründetes Militärunternehmen ist bereits für die Verwaltung von vier Flughäfen und das Bahnprojekt Tren Maya (Maya-Zug) zuständig. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Streit ums Handgepäck: Das Oberlandesgericht in Hamm kippt die Ein-Stück-Regel einer spanischen Fluggesellschaft. Zu den umstrittenen Maßen sagen die Richter aber nichts.

Die Bemühungen von Schweiz Tourismus, den Overtourismus durch eine gezielte Lenkung der Gäste zu dämpfen, zeigen bislang keine messbare Wirkung. Während touristische Zentren weiter stark wachsen, profitieren kleinere Regionen kaum von der staatlich geförderten Strategie.

Der World Travel & Tourism Council (WTTC) hat eine weltweite Kampagne zur Bestimmung der 7 zeitgenössischen Weltwunder gestartet. Der Auswahlprozess orientiert sich an festen Kriterien und ist auf ein Jahr angelegt.

Mit der Eröffnung der Tiroler Zugspitzbahn am 5. Juli 1926 begann eine neue Ära des Alpentourismus. Als erste Seilbahn Tirols und zweitälteste Österreichs machte sie die Zugspitze erstmals bequem für Gäste aus aller Welt erreichbar.

Der Deutsche Reiseverband prognostiziert für das laufende Touristikjahr trotz geopolitischer Unsicherheiten ein leichtes Umsatzwachstum. Während Mittelmeerziele und Kreuzfahrten zulegen, bleiben Fernreisen hinter den Erwartungen zurück.

Der Deutsche Alpenverein, der Österreichische Alpenverein und Alpenvereine in Südtirol starten eine gemeinsame Kampagne gegen Bettwanzen auf Berghütten. Beim DAV sind nach eigenen Angaben jährlich fünf bis 20 Hütten betroffen.

Eine neue Untersuchung zeigt, dass zwei Drittel der deutschen Geschäftsreisenden ihre Dienstreisen für private Aufenthalte verlängern. Besonders inländische Großstädte profitieren von diesem Trend, bei dem Reisende im Durchschnitt drei zusätzliche Nächte buchen.

Eine aktuelle Untersuchung zeigt deutliche Preisunterschiede bei deutschen Ferienhäusern, wobei Sylt das Ranking anführt. In den Alpenregionen bleibt der Tegernsee die teuerste Lage, erreicht jedoch nicht das Preisniveau der Küstenhotspots.

Für das von der Helma-Insolvenz betroffene Ostseeresort Olpenitz ist ein neuer Investor gefunden worden. Der Käufer übernimmt rund 39.000 Quadratmeter Entwicklungsflächen und soll auch weitere Bauabschnitte des Poseidon fertigstellen.

Die Niederlande sind weit mehr als nur das Land von Tulpen, Windmühlen und Käse. Für viele Reisende bietet das Nachbarland eine perfekte Mischung aus Entspannung, Natur und Kultur. Wer eine Auszeit vom Alltag sucht, muss nicht unbedingt in den Flieger steigen. Ein Urlaub bei den niederländischen Nachbarn ist unkompliziert, abwechslungsreich und ideal für Familien, Paare oder Alleinreisende.