Im Mai haben wieder mehr Menschen in Hamburg übernachtet

| Tourismus Tourismus | Zahlen & Fakten Zahlen & Fakten

Jeden Tag besuchen zahlreiche Touristen Hamburg und übernachten auch an der Elbe. Das Statistikamt erhebt dazu Zahlen. Und die haben sich im Vergleich zum Vorjahr verändert.

Die Hamburger Hotels, Pensionen und andere Unterkünfte haben im Mai wieder mehr Übernachtungsgäste begrüßt. Die Gästezahl und die Übernachtungszahl sind im Vergleich zu Mai 2023 erneut gestiegen. Insgesamt haben 410 Hamburger Beherbergungsbetriebe 681.000 Gäste und 1.511.000 Übernachtungen gemeldet, wie das Statistikamt Nord in Hamburg mitteilte. Rein rechnerisch haben die Touristen damit im Mai 2024 etwa 2,2 Tage in der Hansestadt verbracht. 

Übernachtungszahlen höher als im Mai des Vor-Corona-Jahres 2019

Im Mai 2023 waren noch rund 12.500 Menschen weniger zum Übernachten an die Elbe gereist, es wurden gut 56.200 Übernachtungen weniger registriert. Damit wurde im Mai dieses Jahres sogar noch häufiger als im Mai des Vor-Corona-Jahres 2019 in der Nähe von Elphi, Michel und Reeperbahn übernachtet. Da hatten 418 Hotels und Pensionen fast 1.397.000 Übernachtungen gemeldet. 

Viele Gäste aus benachbartem Ausland

Die meisten von ihnen war aus Deutschland angereist, etwa 20 Prozent der Besucherinnen und Besucher kamen aus dem Ausland. Zum Großteil stammten sie aus den direkten Nachbarländern Österreich, Schweiz, Dänemark und den Niederlanden. (dpa/lno)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein neuer Bericht von Google skizziert die Zukunft des Tourismus bis 2050. Prognostiziert werden eine Verdoppelung der internationalen Reisen, eine Verschiebung der Marktmacht Richtung Asien und die vollständige Automatisierung von Buchungsprozessen durch Künstliche Intelligenz.

Die Tui Group verzeichnet zum Auftakt des Geschäftsjahres 2026 ein Rekordergebnis. Während das Kreuzfahrtsegment stark wächst und die Verschuldung sinkt, wird die Profitabilität im Hotelbereich infolge von Naturereignissen beeinflusst.

Die Generation Z prägt den Reisemarkt 2026: Trotz steigender Kosten planen junge Urlauber höhere Budgets ein und setzen verstärkt auf Künstliche Intelligenz. Gleichzeitig zeichnet sich eine klare Abkehr vom Massentourismus ab.

Die 42. Deutsche Tourismusanalyse zeigt: Die Deutschen verreisen so häufig wie seit 20 Jahren nicht mehr und geben dabei Rekordsummen aus. Trotz Inflation und Krisen bleibt der Urlaub das wichtigste Rückzugsgebiet, wobei Fernreisen und klassische europäische Ziele wie Italien und Frankreich besonders profitieren.

Am Urlaub wird zuletzt gespart: Obwohl die europäische Wirtschaft seit Jahren in der Flaute steckt, kommen mehr Gäste nach Bayern als je zuvor. Sie bleiben im Schnitt jedoch nur kurz.

Eine Airbnb-Umfrage zeigt, dass für die Deutschen Erholung und Naturerlebnisse die wichtigsten Gründe für eine Reise sind. Während die Generation Z vermehrt nach Abenteuer und Selbstreflexion sucht, steht bei älteren Reisenden die Entspannung im Vordergrund.

Die Urlaubsinsel Capri greift gegen das Phänomen des Massentourismus durch: Ab dieser Saison gilt dort für die Größe von Touristengruppen eine Obergrenze. Es gibt auch weitere neue Regeln.

Das Wattenmeer gilt als Naturwunder direkt von Niedersachsens Haustür. Das Land feiert das 40-jährige Bestehen des Nationalparks. Doch angesichts vieler Bedrohungen ist nicht allen zum Feiern zumute.

Gute Schneebedingungen vor Beginn der Winterferien sorgen für reichlich Buchungen im Thüringer Wald. Viele Gastgeber in den Wintersportzentren melden eine hohe Auslastung – in einigen Regionen werden die Betten knapp.

Die TUI Love & Travel Studie beleuchtet die Dynamik deutscher Paare im Urlaub. Von der gemeinsamen Budgetplanung bis zum Einfluss von Social Media liefert die Untersuchung relevante Daten für die touristische Zielgruppenanalyse.