Kommt die IAA nach München?

| Tourismus Tourismus

Im Rennen um die Internationale Automobilausstellung IAA verdichten sich die Anzeichen für eine Entscheidung für München. Aus dem Umfeld des VW-Konzerns verlautete am Dienstag, auch bei VW könne man sich München als Standort sehr gut vorstellen. Berichte, wonach Konzernchef Herbert Diess seine Autos nicht am Standort des Konkurrenten BMW präsentieren wolle, seien schlicht Unsinn.

Der Verband der Autoindustrie (VDA) will am Dienstag entscheiden, wo die IAA ab nächstem Jahr stattfindet. Die Autoschau in Frankfurt hatte immer weniger Besucher und Aussteller angezogen. Der VDA will mit der IAA künftig viel stärker in die Öffentlichkeit gehen und die Mobilität der Zukunft thematisieren. In die letzte Auswahlrunde hatten es die drei Millionenstädte Berlin, Hamburg und München geschafft. In Branchenkreisen hieß es, gegen Berlin spreche die autokritische Haltung der Politik und der Bevölkerung, gegen Hamburg die relativ schlechte internationale Anbindung des Flughafens.

Der Berliner «Tagesspiegel» berichtete am Dienstag unter Berufung auf Industriekreise, die IAA werde künftig in München stattfinden, weil das «im Vergleich die wirtschaftlich stärkste Region sei und die Autoschau in der bayerischen Landeshauptstadt die nötige politische Unterstützung erhalte».

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Schlösser, Natur, zweisprachiges Theater: Polnische Touristen haben Brandenburg als Urlaubsregion entdeckt. Welche Orte besonders gefragt sind und was sie dort anzieht.

Die deutsche Fluggesellschaft Condor ist auf der Suche nach neuen Eigentümern. Ihr Chef kann sich auch einen Verkauf an Airlines vom Golf vorstellen.

Mehr als 29.400 Beschwerden in nur sechs Monaten: Die Schlichtungsstelle Reise und Verkehr meldet einen Rekord – vor allem Flugreisende fordern Entschädigung nach Ausfällen und Verspätungen.

Trotz inflationsbedingter Belastungen plant die Mehrheit der Hamburger eine Sommerreise, achtet dabei jedoch verstärkt auf Rabatte und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Der klassische Strandurlaub bleibt dabei die beliebteste Urlaubsform.

Mittelgebirge, Städte, Freizeitparks: Sachsen hat im Sommer viel für einen abwechslungsreichen Urlaub zu bieten. Die Tourismusbranche rechnet mit weiteren Buchungen in den kommenden Wochen.

Eine aktuelle Umfrage von SAP Concur zeigt, dass deutsche Geschäftsreisende touristische Hotspots zunehmend meiden. Hohe Kosten, überfüllte Innenstädte und eingeschränkte Verfügbarkeiten beeinflussen demnach die Reiseplanung.

Klinik und Bett statt Strand: Für ein Paar endete der Traumurlaub auf Mauritius schon auf dem Hinflug - mit gebrochenen Wirbeln und Schmerzen. Im Nachgang klagen sie gegen den Reiseveranstalter.

Bayerns Tourismusministerin Michaela Kaniber hat eine neue Initiative zur strategischen Neuausrichtung des Tourismus gestartet. Grundlage der kommenden Beratungen sind die Ergebnisse einer branchenweiten Umfrage mit über 1.100 Teilnehmern.

Zum Start der Sommerferien hat ECPAT Deutschland eine Kampagne gegen Kindesmissbrauch im Tourismus gestartet. Gemeinsam mit Behörden und Reiseveranstaltern sollen Reisende für Zivilcourage sensibilisiert werden.

Eine aktuelle Auswertung von Airbnb identifiziert die beliebtesten deutschen Strandorte für den Sommer 2026. Dabei dominieren vor allem Ziele an der Ostseeküste das Ranking der Suchanfragen.