Kommunalverband fordert freiwillige Corona-Tests auch an Bahnhöfen und Häfen

| Tourismus Tourismus

Freiwillige Corona-Tests für Reiserückkehrer nicht nur an Flughäfen, sondern auch an Bahnhöfen und Seehäfen - dafür hat sich der Geschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, ausgesprochen. «Wir müssen eben die Testkapazitäten deutlich ausbauen, überall dort, wo die Reisenden zurückkehren», sagte er am Freitag im Interview mit «NDR Info». Die Tests sollen laut Landsberg freiwillig und für die Reisenden kostenlos sein.

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern beraten am Freitag über den Umgang mit Reiserückkehrern. Im Raum stehen verpflichtende Tests für Rückkehrer aus Risikogebieten. «Das wird nicht umsetzbar sein», sagte Landsberg mit Blick auf verpflichtende Tests. «Das Ganze geht aus meiner Sicht nur freiwillig.» Man müsse die Leute überzeugen. «Das klappt ja auch», sagte er mit Blick auf die Corona-App, die bereits mehr als 15 Millionen Mal heruntergeladen worden sei.

Die Testzentren an Bahnhöfen, Seehäfen und Flughäfen sollen laut Landsberg schnelle Tests gewährleisten. «Da stellt sich ja keiner drei Stunden an», sagte er. Auch solle es innerhalb von 24 Stunden ein Testergebnis geben. Es würde enorm entlasten, wenn getestet werde, bevor Kinder wieder in die Schule oder Reisende zurück zur Arbeit gingen. Die Kosten für die Tests sollen laut Landsberg die Krankenkassen und die Länder tragen. «Aber dieses Geld ist gut angelegt», sagte er. Man müsse bedenken, was es dieses Land kosten würde, wenn es einen flächendeckenden Lockdown gebe. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Schwarzwald Tourismus GmbH hat fünf Orte für ihr Projekt „Schwarzwald.Dorf.Hotel. – Albergo Diffuso“ ausgewählt. Die Modellorte sollen bis Ende 2026 bei der Umsetzung begleitet werden.

Air New Zealand führt ab November 2026 Schlafkabinen mit Etagenbetten in Langstreckenflugzeugen ein. Economy-Passagiere können die Plätze gegen Aufpreis buchen.

Die Wandersaison hat begonnen. Frische Luft, Ruhe, Hobbits, Weitblicke, Lacher, Betätigung in der Natur, Donald Trump, Bier. Wie schön! Genau das bieten Deutschlands kurioseste Wanderwege.

Fast zwei Drittel der von deutschen Gästen über Airbnb gebuchten Übernachtungen im Inland wurden im Jahr 2025 außerhalb von Städten verbracht. Doch in welchen Regionen war es dabei am günstigsten?

Die Nachfrage nach Campingurlaub zu Pfingsten steigt laut aktuellen Daten von PiNCAMP deutlich an und übertrifft das Wachstum der Sommersaison. Während beliebte Regionen bereits hohe Auslastungen melden, bleiben in vielen europäischen Destinationen noch Restkapazitäten.

Berlin-Touristen können sich künftig kleine Vorteile erarbeiten, wenn sie zum Beispiel Müll einsammeln oder sich anderweitig nachhaltig bei ihrer Reise verhalten. Noch diesen Sommer soll das Programm «BerlinPay» starten.

Der Münchner Flughafen leidet seit der Eröffnung 1992 an einem Geburtsfehler: Er ist mit Fernzügen nicht erreichbar. Bundesverkehrsminister Schnieder deutet an, dass das Manko behoben werden könnte.

Der Arbeitskampf bei der Lufthansa geht weiter. Nun streiken die Piloten. Welche Rechte haben betroffene Reisende - und was unternimmt Deutschlands größte Airline? Ein Überblick.

Eine aktuelle Analyse von Accor identifiziert das Mittelrheintal als die Region mit der höchsten Burgendichte in Deutschland. Das Ranking vergleicht zudem die Erreichbarkeit und Besichtigungsmöglichkeiten der historischen Anlagen.

Die Auslastung der Beherbergungsbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern lag zu Ostern 2026 laut Umfrage unter den Erwartungen. Als Gründe werden unter anderem gestiegene Kraftstoffpreise und wetterabhängige Reiseentscheidungen genannt.