Lebenslanges Inselverbot für prügelnde Mallorca-Urlauber?

| Tourismus Tourismus

Auf Mallorca plant die neue Balearen-Regierung drastische Maßnahmen, um den unkontrollierten Alkoholkonsum und die Schlägereien auf der Insel einzudämmen. Künftig sollen sich Partygänger auf härtere Strafen einstellen. Das neue Dekret sieht vor, dass randalierende Touristen möglicherweise ein Inselverbot erhalten könnten.

Die aktuelle Regierung der Balearen, die seit diesem Jahr im Amt ist, verfolgt eine härtere Linie gegenüber pöbelnden Touristen. Der neue Tourismus-Minister Jaume Bauzà möchte dem respektlosen Verhalten einiger Gäste ein Ende bereiten.

Wie unter anderem die Zeitung „Blick“ berichtet, hält Bauzà die aktuell geltenden „Benimm-Regeln“ für Touristen sowie das „Dekret gegen den Exzess-Tourismus“ für gescheitert. Stattdessen will er mit einem neuen Gesetz dafür sorgen, dass pöbelnde Touristen härter bestraft werden – und das nicht nur am Ballermann, sondern auf der gesamten Insel. Bei Verstößen könnten Touristen dann aus ihren Hotels verwiesen werden. Im Wiederholungsfall könnte ihnen sogar ein lebenslanges Inselverbot drohen.

Die Regelungen sollen leichter gegenüber britischen Touristen durchgesetzt werden können, da Großbritannien nicht mehr zur Europäischen Union gehört. Langfristig sollen jedoch auch EU-Bürger zur Rechenschaft gezogen werden können.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer an Nord- oder Ostsee einen Strandkorb mieten will, muss je nach Ort und Saison unterschiedlich tief in die Tasche greifen. Wo sich Preise kaum ändern – und wo es teurer wird.

Der Deutsche Tourismusverband sucht ab sofort Projekte für den Deutschen Tourismuspreis 2026. Bewerbungen können bis Anfang Juni eingereicht werden, bevor die Preisverleihung im November in Leipzig erfolgt.

Weniger Übernachtungen, weniger Gäste: Der Berliner Tourismus blieb auch 2025 hinter früheren Werten zurück. Auch Stadtführer merken das. Welche Touren dennoch besonders gefragt sind.

Der US-Fahrdienstvermittler Uber hat die Übernahme des Berliner Unternehmens Blacklane angekündigt. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und soll voraussichtlich bis Ende 2026 abgeschlossen werden.

Eine Studie von BCD Travel zeigt, dass Transportunfälle und Krankheiten die größten Sorgen auf Geschäftsreisen sind. Trotz des Vertrauens in gebuchte Hotels wissen viele Mitarbeiter nicht, wie sie im Notfall Hilfe erhalten.

Eine aktuelle Analyse vergleicht europäische Städte für die Osterfeiertage 2026 hinsichtlich der Kosten für Ferienhäuser und des zu erwartenden Wetters. Ziele in Spanien und Italien überzeugen durch ein vorteilhaftes Preis-Wetter-Verhältnis.

Obwohl sie pünktlich zwei Stunden vor Abflugzeit am Flughafen waren, verpassten zwei Reisende ihren Flug - weil die Schlangen am Check-in zu lang waren. Nicht ihre Schuld, sagt ein Gericht.

Die Zahl der Camping-Übernachtungen in Deutschland ist 2025 laut Destatis auf 44,7 Millionen gestiegen. Besonders gefragt bleiben Ostsee und Schwarzwald, während auch die Preise deutlich zugelegt haben.

Lonely Planet hat eine neue App und buchbare Reiseangebote vorgestellt. Das Unternehmen baut damit laut eigenen Angaben seine Ausrichtung auf eine digitale Reiseplattform weiter aus.

Seit Beginn des Iran-Kriegs zieht es mehr Urlauber nach Westeuropa. Eurowings stockt das Angebot kräftig auf – ein Klassiker ist besonders gefragt. Aus Spanien kommen aber schlechte News.