Leichtes Plus bei den Gästeankünften in Bayern im ersten Halbjahr

| Tourismus Tourismus

In Bayern sind im ersten Halbjahr 2025 etwa 18,27 Millionen Gäste angekommen. Das ist ein kleines Plus von 1,7 Prozent im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Wie das Landesamt für Statistik weiter mitteilte, registrierten die touristischen Unterkünfte knapp 46,1 Millionen Übernachtungen - das ist ein leichter Zuwachs um 0,8 Prozent. 

Die Statistik erfasst Beherbergungsstätten mit zehn oder mehr Gästebetten und Campingplätze mit mindestens zehn Stellplätzen.

Besonders beliebt waren Urlaube auf Campingplätzen: Rund 1,15 Millionen Gästeankünfte wurden hier gezählt, das ist ein Plus von 11,4 Prozent. Die Übernachtungszahlen dort stiegen um 12,6 Prozent auf etwa 3,4 Millionen. 

Vier Millionen Ankünfte in München

Der mit Abstand beliebteste Regierungsbezirk für Urlaub in Bayern ist Oberbayern mit rund 8,7 Millionen Gästeankünften im ersten Halbjahr. Davon entfielen mehr als vier Millionen Ankünfte allein auf die Landeshauptstadt München.

Speziell im Juni verzeichneten die Betriebe gut vier Millionen Gästeankünfte und rund 10,2 Millionen Übernachtungen. Damit wurde bei den Ankünften der Vorjahreswert um 2,8 Prozent übertroffen, bei den Übernachtungen um 5,6 Prozent. Besonders stark nahm die Übernachtungszahl bei Gästen aus dem Inland zu, nämlich um 9,4 Prozent. Das liegt nach Einschätzung der Experten vor allem an den Pfingstferien, die in diesem Jahr in den Juni fielen. Zugleich ging die Zahl der Übernachtungen von Touristen aus dem Ausland zurück.

Die reinen Zahlen sagten noch nichts darüber aus, wie es den Betrieben konkret gehe, sagte der bayerische Landesgeschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), Thomas Geppert. Die Betriebe hätten enorme Kostensteigerungen zu bewältigen. Deshalb setze man sehr auf die geplante Absenkung der Mehrwertsteuer.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ihren Urlaub lassen sich die Deutschen einiges kosten. Besonders stark gestiegen sind laut einer Umfrage die Ausgaben an ihrem beliebtesten europäischen Reiseziel.

Das neue DRV-Reisebürobarometer zeigt eine stabile Umsatzlage im deutschen Reisevertrieb, warnt jedoch vor sinkenden Renditen. Steigende Kosten für Personal und Miete belasten die Ertragslage, weshalb Serviceentgelte und effiziente Prozesse für die wirtschaftliche Stabilität der Reisebüros immer wichtiger werden.

Seit 25 Jahren prägt Pierre Nierhaus mit seinen Trendreisen die deutschsprachige Hospitality-Branche. Von den Anfängen in New York bis zur heutigen globalen Expertise bietet das Format tiefgehende Analysen und exklusiven Zugang zu internationalen Marktführern. Für das Jubiläumsjahr 2026 locken Premieren und spezielle Konditionen für Branchenentscheider.

Der Deutsche Tourismusverband erwartet für 2025 neue Rekordzahlen bei den Übernachtungen. Gleichzeitig warnt DTV-Präsident Reinhard Meyer vor einem massiven Investitionsstau in den Kommunen und fordert eine dauerhafte Stärkung der Tourismusfinanzierung im Bundeshaushalt.

Die Deutschen sind laut einer repräsentativen Umfrage so reiselustig wie seit 20 Jahren nicht mehr. Doch es muss kein Fernziel sein. In den vergangenen Jahren blieben viele Urlauber in Deutschland.

Der afrikanische Wellness-Markt entwickelt sich zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor. Die Destinationen setzen verstärkt auf eine Kombination aus traditioneller Heilkunde, naturnahen Unterkünften und kulturellen Erlebnissen.

Der Übertourismus macht längst nicht mehr nur klassischen Reisezielen zu schaffen. Inzwischen leiden auch abgeschiedene Gemeinden in der Natur. Was manchen Bürgermeister auf Ideen bringt - so auch in St. Magdalena in Südtirol.

Er ist ein Klassiker eines jeden Besuchs in Rom: der Trevi-Brunnen im historischen Zentrum der italienischen Hauptstadt. Doch der bisher kostenlose Zugang zu dem wohl berühmtesten Brunnen der Welt wird künftig etwas kosten.

Eine Datenauswertung von Airbnb identifiziert die aktuell beliebtesten Reiseziele deutscher Urlauber im 400-Kilometer-Umkreis der Landesgrenze. Vor allem naturnahe Regionen in Österreich und Italien verzeichnen ein massives Wachstum bei den Suchanfragen.

Eine aktuelle Interhome-Analyse beleuchtet die Buchungstrends deutscher Gäste für das Jahr 2026. Die Daten zeigen eine stabile Nachfrage nach Destinationen in den Alpen sowie an den Küsten und belegen eine klare Präferenz für Unterkünfte mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis.