Mehr als fünf Millionen besuchen Bayerns Sehenswürdigkeiten

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Über fünf Millionen Menschen haben im vergangenen Jahr Sehenswürdigkeiten der Bayerischen Schlösserverwaltung besucht. Das seien rund zwei Prozent mehr als 2024, teilte der bayerische Heimatminister Albert Füracker (CSU) mit. Die Schlösserverwaltung ist in Bayern für 45 Schlösser, Residenzen und Burgen, 27 Gartenanlagen und 21 Seen zuständig - unter anderem für weltberühmte Sehenswürdigkeiten wie Schloss Neuschwanstein und Schloss Herrenchiemsee. 

Füracker bezeichnete 2025 auch ohne Besucherrekord als «ein Jahr der Superlative», vor allem, weil die Schlösser von König Ludwig II. zum Unesco-Welterbe ernannt wurden. Schloss Neuschwanstein im Allgäu belegte bei der Besucherzahl erneut Platz eins mit mehr als einer Million Besucherinnen und Besuchern. Auch die Wiedereröffnung der Venusgrotte im Schlosspark Linderhof habe sich positiv auf die Besuchszahlen ausgewirkt. 

Kein Besucherrekord - trotz so vielen Gästen in Bayern wie nie

Dass es trotz eines Gästerekords in Bayern 2025 bei den Besuchern der Denkmäler keinen Höchstwert zu vermelden gab, begründete der Präsident der Schlösserverwaltung, Herrmann Auer, vor allem mit einer Änderung im größten Touristenmagnet. Im Schloss Neuschwanstein dürften Besuchergruppen bei Führungen nach der Generalsanierung nicht mehr so groß sein wie früher. Ziele seien dabei ein respektvollerer Umgang mit der Sehenswürdigkeit und ein besseres Besuchserlebnis. 

Noch 2019 besuchten demnach fast eineinhalb Millionen Menschen Schloss Neuschwanstein, im vergangenen Jahr waren es rund 400.000 weniger. So hohe Zahlen wie vor der Corona-Pandemie würden in dem Schloss in Zukunft wohl nicht mehr erreicht, sagte Auer. 

Auch in diesem Jahr stehen in Bayerns Schlössern wieder einige Bauarbeiten an - unter anderem bei der Generalsanierung der Festung Marienberg in Würzburg. Es ist die erste Sanierung seit dem Wiederaufbau der Festungsanlage nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. (dpa)


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