Mehr Gäste und Übernachtungen im April in Schleswig-Holstein

| Tourismus Tourismus

Der Tourismus im Norden ist im April wieder annähernd auf das Vor-Corona-Niveau gestiegen. Wie das Statistikamt Nord mitteilte, kamen im April dieses Jahres 736 000 Übernachtungsgäste in den größeren Beherbergungsstätten und auf den Campingplätzen Schleswig-Holsteins an. Im Vergleichsmonat des Vorjahres waren es 89 000 und im April 2020 kamen 29 000 Gäste an. Damals galten allerdings zum Teil Beherbergungsverbote. Im Spitzen-April 2019 kamen 763 000 Gäste an (2018: 599 000). Die Anzahl der gebuchten Übernachtungen betrug im April gut 3 Millionen Nächte, 2019 waren es gut 2,9 Millionen.

Erfasst wurden Beherbergungsbetriebe mit mindestens zehn Betten sowie Campingplätze mit zehn und mehr Stellplätzen ohne Dauercamping.

Der Tourismus ist vor allem für die Küsten an Nord- und Ostsee einer der wichtigsten Wirtschaftszweige. Bis 2019 war die Zahl der Übernachtungsgäste stetig gestiegen - zuletzt auf mehr als 8,9 Millionen. In den Corona-Jahren 2020 und 2021 kamen mit 6,2 Millionen beziehungsweise knapp 6,6 Millionen deutlich weniger Übernachtungsgäste in den Norden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Airbnb führt in zehn europäischen Ländern einen sogenannten „Wetterschutz“ ein. Die Versicherung greift, wenn der Niederschlag am Standort der Unterkunft eine festgelegte Schwelle erreicht oder überschreitet.

Für den Wettbewerb „NaturMomente“ von Airbnb und dem Deutschen Tourismusverband sind 521 gültige Bewerbungen eingegangen, mehr als die Hälfte davon aus Ostdeutschland. Insgesamt steht eine Million Euro zur Unterstützung ländlicher Tourismusprojekte bereit.

Ryanair will ab April 2027 alle Bremen-Flüge einstellen und im Winter 2026 sein Sitzplatzangebot in Berlin halbieren. Insgesamt kündigt die Fluggesellschaft für Deutschland 700.000 Sitzplätze weniger als im Vorjahreswinter an.

Tagesgäste trugen 2025 einer dwif-Studie zufolge rund 2,72 Milliarden Euro und damit etwa die Hälfte zum touristischen Bruttoumsatz in Brandenburg bei. Insgesamt erzielte die Tourismus- und Freizeitwirtschaft des Landes 5,46 Milliarden Euro.

Soziale Medien beeinflussen die Reiseplanung der Deutschen zunehmend. Gleichzeitig posten sie seltener beschönigende Beiträge und verzichten im Urlaub häufiger vollständig auf soziale Netzwerke als Reisende in den übrigen untersuchten Ländern.

Reisepässe und Personalausweise haben persönliche Informationen nicht nur aufgedruckt, sondern auch auf einem Chip gespeichert. Manche Reisende machen sich Sorgen, ob genau dieser Chip nicht heimlich ausgelesen werden könnte.

Airbnb hat die Entwicklung der Suchanfragen nach naturnahen Reisezielen in Deutschland für den Herbst 2026 ausgewertet. Besonders stark gestiegen ist das Interesse an Orten im Schwarzwald, in der Eifel und an der Ostseeküste.

Der Flughafen Münster/Osnabrück führt 2026 das deutsche Flughafen-Ranking von Fit Reisen an. Auch im europäischen Vergleich schneiden kleinere Airports vielfach besser ab als große Drehkreuze.

Das Erstarken der AfD nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern hat Folgen für das Urlaubsland. Das zeigen Rückmeldungen von Gästen. Wie Touristiker darauf reagieren.

Die Nordseeküste meldet stabile Nachfrage, Usedom eine gute bis sehr gute Buchungslage. Im Harz fällt die Nachfrage regional schwächer aus. Nach Angaben der von dpa befragten Touristiker sind weiterhin Unterkünfte verfügbar.