Neue Seebrücke Scharbeutz ist eröffnet

| Tourismus Tourismus

Die neue Seebrücke in Scharbeutz im Kreis Ostholstein ist nach rund zwei Jahren Bauzeit offiziell eröffnet worden. Zahlreiche Touristen und Einheimische nutzten das schöne Wetter am 1. Mai, um erstmals darüber zu spazieren. 

Eigentlich hatte der Flaniersteg bereits im Sommer vergangenen Jahres fertig sein sollen, doch ungünstige Wetterbedingungen während der Bauzeit hatten den Bau verzögert (Tageskarte berichtete).

19,9 Millionen Euro hat das Bauwerk mit der markanten Spitze am Ende letztlich gekostet, 90 Prozent davon übernimmt das Land. Ursprünglich war die Gemeinde von etwa acht Millionen Euro ausgegangen. Den mehr als doppelt so hohen Preis begründete sie mit den gestiegenen Kosten in der Baubranche. 

Die neue Seebrücke ist nach Angaben der Gemeinde 310 Meter lang und damit 50 Meter länger als das Vorgängerbauwerk, das im Frühjahr 2023 abgerissen worden war. Der Neubau ist bereits die vierte Seebrücke in dem Ostseebad. Die erste hölzerne Anlagebrücke entstand den Angaben zufolge im Jahr 1909. Sie wurde 1940 durch Eisgang zerstört. 1956 wurde eine neue Holzbrücke errichtet. 1997 wurde sie durch ein Bauwerk aus Stahlbeton ersetzt. 

Der Scharbeutzer Neubau macht das Trio neuer Seebrücken in der Lübecker Bucht komplett. Der Flaniersteg im ebenfalls zur Gemeinde Scharbeutz gehörenden Haffkrug und die neue Seebrücke in Timmendorfer Strand waren im September 2024 für die Öffentlichkeit freigegeben worden. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Analyse des Reiseportals Opodo belegt für das Frühjahr 2026 eine starke Nachfrage nach Reisen zwischen Deutschland und Südeuropa. Während Spanien das Hauptziel deutscher Urlauber bleibt, stellen Spanier gleichzeitig die größte Gruppe internationaler Gäste in deutschen Metropolen dar.

Eine aktuelle Auswertung von 1,7 Millionen Online-Rezensionen kürt das Frankenlagune Wellness-Center zur beliebtesten Therme Deutschlands. Während bayerische und norddeutsche Saunen die Spitzenplätze belegen, bilden Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und Hessen das Schlusslicht des Rankings.

Eine aktuelle Umfrage von Holidu unter 2.500 europäischen Gastgebern weist Deutschland als Spitzenreiter bei der Gästetreue aus. Knapp 70 Prozent der heimischen Vermieter setzen auf Stammkunden und priorisieren dabei den persönlichen Kontakt gegenüber Preisrabatten.

Alltours erweitert seine Eigenmarke Alltoura Club Hotels zur Sommersaison 2026 um zwei neue Anlagen auf Kos und Rhodos. Die Hotels setzen auf ein umfassendes All-inclusive-Konzept mit Fokus auf Sport, Wellness und Kinderbetreuung.

Ein Tag früher ankommen als gebucht, das hört sich erst mal gut an. Doch es ist auch eine zusätzliche Hotelnacht. Ob eine Fluggesellschaft dafür aufkommen muss, hat ein Gericht in Bayern beschäftigt.

Die USA stehen mit jährlichen Ausgaben von über 395 Milliarden US-Dollar an der Spitze des globalen Geschäftsreisemarktes, während Deutschland die führende Position in Europa einnimmt. Die Branche sichert allein in den Vereinigten Staaten rund sechs Millionen Arbeitsplätze.

Sylt kündigt für die Saison 2026 neue Verkehrsverbindungen, Veranstaltungen, Ausstellungen und Gastronomieprojekte an. Laut Mitteilung reichen die Neuerungen von Bahn- und Flugangeboten bis zu neuen Restaurants und Freizeitprojekten.

Der Reisekonzern TUI reagiert auf die hohe Nachfrage nach Urlauben in Südeuropa und bietet im April zusätzliche Flüge nach Spanien und Griechenland an. Damit stehen Reisenden ab fünf deutschen Flughäfen rund 10.000 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung.

Anfang März ist der neu gestaltete Internetauftritt des bundesweiten Kennzeichnungs- und Informationssystems „Reisen für Alle“ vorgestellt worden. Nach Angaben der Verantwortlichen richtet sich die überarbeitete Website sowohl an touristische Betriebe als auch an Reisende.

Der deutsche Reisemarkt erreicht mit 87,9 Milliarden Euro einen neuen Umsatzrekord. Während die Reisedauer leicht sinkt, gewinnen Fernreisen, Kreuzfahrten und Flugreisen laut aktuellen Daten des Deutschen Reiseverbandes weiter an Bedeutung.