«New York Times» empfiehlt eine Reise nach Bayreuth

| Tourismus Tourismus

Die «New York Times» empfiehlt in diesem Jahr eine Reise nach Bayreuth. Das rund 75.000-Einwohner-Städtchen in Oberfranken schaffte es auf die Liste von insgesamt 52 Reisezielen für das neue Jahr, die die US-Zeitung seit rund 20 Jahren jeweils im Januar veröffentlicht.

Die Reise nach Bayreuth lohne in diesem Jahr vor allem deswegen, weil die weltberühmten Wagner-Festspiele ihr 150. Jubiläum feiern, argumentiert die «New York Times». Das Festival sei «beispiellos» und die Tickets dafür gehörten zu den «weltweit am heißesten begehrten für Opern-Liebhaber».

Für die Liste «52 Places to Go», auf der in der Vergangenheit auch immer schon mal wieder Ziele in Deutschland empfohlen wurden, sammelt die «New York Times» Vorschläge ihrer Korrespondenten und Reisereporter aus allen Teilen der Welt. Neben Bayreuth werden für 2026 unter anderem Warschau, Bangkok, die Karibik-Insel Saba und zahlreiche Orte innerhalb der USA empfohlen. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) hat das offizielle Programm für den 14. Tag des barrierefreien Tourismus bekanntgegeben. Die Fachveranstaltung findet am 4. März 2026 im Rahmen der ITB in Berlin statt.

Eine aktuelle Datenanalyse von SumUp belegt deutliche Umsatzsteigerungen in deutschen Skigebieten. Vor allem in Süddeutschland profitieren Hotellerie, Gastronomie und der touristische Handel massiv von der Kombination aus gutem Winterwetter und sportlichen Großereignissen.

Ein neuer Trendreport von Accor und Globetrender prognostiziert für 2026 einen Wandel im Reiseverhalten: Deutsche Urlauber suchen verstärkt nach emotionaler Resonanz, authentischen Erlebnissen und der Vereinbarkeit von gewohntem Lifestyle und Reisen.

Eine Reise nach Helgoland buchten 2025 weniger Urlauber als im Jahr davor. Die Tourismusdirektorin nennt die Gründe und gibt einen Ausblick auf zwei besondere Daten in diesem Jahr.

Der europäische Tourismus zeigt sich zum Jahreswechsel 2025/2026 widerstandsfähig. Während die Besucherzahlen moderat steigen, nehmen die Ausgaben deutlich zu. Trends wie Reisen in der Nebensaison und das Interesse an nordeuropäischen Zielen prägen das Bild, während für 2026 starke Impulse aus Asien erwartet werden.

Berlins Übernachtungszahlen sinken leicht auf 29,4 Millionen, während München und Hamburg ihr Vorkrisenniveau bereits übertreffen. Visit-Berlin-Chef Kieker und Senatorin Giffey führen die Stagnation auf die mangelnde internationale Anbindung der Hauptstadt zurück und kritisieren auch die Bundesregierung.

Frankreich bleibt das meistbesuchte Urlaubsziel der Welt: 102 Millionen internationale Gäste sorgten 2025 für Rekordeinnahmen – doch beim Umsatz liegt ein Nachbarland vorn.

Trotz fehlender Großevents wie der Fußball-EM: Die Zahl der Gäste in Baden-Württemberg erreicht ein Rekordhoch. Die meisten Touristen im Südwesten kommen weiterhin aus Deutschland. Welche Rolle spielen Übernachtungen?

Absicherungen und 24-Stunden-Hotlines: Reiseveranstalter reagieren auf Pläne zu verschärften Einreisekontrollen. Obwohl die Details noch gar nicht feststehen, sind Touristen verunsichert. Zurecht?

In welchen deutschen Küstenregionen verbringen Urlauber am liebsten eine Auszeit? Schleswig-Holsteins Küsten liegen in der Reise-Gunst deutlich vorn. Doch es gibt etwas Bewegung bei den Marktanteilen.