Nordsee-Urlaub über Weihnachten und Silvester sehr beliebt

| Tourismus Tourismus

Trotz der Corona-Pandemie und der geltenden 2G-Regeln ist Nordsee-Urlaub über Weihnachten und Silvester nach Einschätzung der Tourismusverbände zum Jahreswechsel sehr beliebt.

«Wir sind mit der Buchungslage über Weihnachten und Neujahr sehr zufrieden», sagte Göran Sell, Geschäftsführer der Marketinggesellschaft der Ostfriesischen Inseln, der Deutschen Presse-Agentur.

Vor allem für die Tage um Silvester sind einer Umfrage zufolge Unterkünfte auf einigen Inseln bereits ausgebucht. An den Weihnachtstagen und insbesondere auf den kleineren Inseln sind dagegen noch Betten frei.

«Wer spontan den Jahreswechsel an der Küste erleben möchte, sollte sich bald entscheiden», teilte Sonja Janßen, Geschäftsführerin der Tourismusgesellschaft Die Nordsee mit. Ende November hatten die dann verschärften 2G-Regeln den Nordsee-Touristikern noch Sorgen bereitet, da Geimpfte und Genesene damals bestehende Reisebuchungen zum Teil stornierten oder mit Buchungen für den Jahreswechsel noch abwarteten. Doch diese Buchungslücken seien mittlerweile geschlossen, sagte Janßen.

Anders stellt sich die Lage im Harz da: Dort spüren Hoteliers und Gastronomen die Unsicherheit unter den Gästen angesichts der unklaren Corona-Entwicklung. Die Gäste seien sich nicht sicher, ob Sie ihren Urlaub antreten sollen, sagte Madeline Pagenkemper vom Harzer Tourismusverband.

«Es gibt zahlreiche Stornierungen und relativ wenige Neubuchungen.» Für Kurzentschlossene gebe es noch Buchungsmöglichkeiten in den kommenden Wochen, hieß es. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 83 Prozent der Briten Interesse an Reisen zu literarischen Schauplätzen oder Filmdrehorten haben. Dabei spielen besonders die Identifikation mit Charakteren und die visuelle Präsenz in Medien eine Rolle für die Reiseentscheidung.

Urlaub in Schleswig-Holstein steht bei vielen Deutschen weiter hoch im Kurs. Doch wegen der höheren Lebenshaltungskosten zögern viele mit einer Buchung. Die Touristiker beobachten das mit Sorge.

Neue Reiseformate wie Zero-Day-Trips, regionale Meetings und hybride Veranstaltungen verändern nach Angaben der Initiative Chefsache Business Travel die Planung von Geschäftsreisen. Unternehmen bündeln Reisen stärker und richten sie gezielter auf konkrete geschäftliche Ziele aus.

Mehr als dreimal so viele Touristen wie griechische Einwohner strömten 2025 in das Urlaubsland. Auf Jetset-Inseln wie Santorini oder Mykonos bringt der Rekord-Tourismus die Infrastruktur ans Limit.

Eine aktuelle Auswertung von Fit Reisen analysiert das Suchinteresse für Ayurveda-Angebote in Europa. Dabei zeigt sich eine starke Präferenz für deutsche Regionen sowie eine Verschiebung hin zu mediterranen Zielen infolge der Iran-Krise.

Eine Studie des Technologieunternehmens Amadeus sieht weltweit eine hohe Offenheit vieler Reisender gegenüber künstlicher Intelligenz und digitalen Mobilitätsdiensten. Gleichzeitig bleiben Sprachbarrieren, Zusatzkosten und unzureichende Informationen häufig genannte Probleme im Reiseverkehr.

Fast die Hälfte der Passagierflüge, die auf deutschen Hauptverkehrsflughäfen starten oder landen, sind auf Kurzstrecken unterwegs. Die häufigste Verbindung war 2025 die zwischen Frankfurt/Main und London-Heathrow.

Wenn Eltern oder Großeltern mit Kindern auf Reisen gehen, heißt das Ziel besonders oft Schleswig-Holstein: Bei Urlaubern mit kleinen Kindern lag das nördlichste Bundesland in den Jahren 2023 bis 2025 in Deutschland an erster Stelle vor Mecklenburg-Vorpommern.

Der Plattformbetreiber Airbnb plant den Ausbau zu einem umfassenden Dienstleistungsmarktplatz nach dem Vorbild von Amazon und integriert im Sommer 2026 neben tausenden Boutique-Hotels auch Mietwagen, Gastronomieangebote zur Fußball-Weltmeisterschaft sowie neue KI-Werkzeuge in seine Anwendung.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag des BTW zeigt, dass wirtschaftliche Sorgen und steigende Kosten das Reiseverhalten der Bundesbürger belasten. Der Verband fordert angesichts sinkender Buchungsbereitschaft politische Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftswachstums.