Österreicher verbringen Herbstferien am liebsten in Österreich

| Tourismus Tourismus

Gemeinsam mit den Meinungsforschern von Reppublika Research & Analytics befragt die Österreichische Hoteliervereinigung für den ÖHV-Urlaubsradar 1.000 Österreicher nach ihren Urlaubsplänen. In den Herbstferien wollen 29 Prozent in den Urlaub fahren, 58 Prozent davon im Inland.

„Herbstferien in Österreich stehen hoch im Kurs. Kulinarik, Kultur, Sport- und Wellnessangebote machen vielen Österreicher Lust auf Entspannung und schöne Stunden in den heimischen Top-Hotels“, erklärt ÖHV-Präsident Walter Veit.

Gleich sechs Destinationen schafften den Sprung auf das Siegerpodest. Angeführt vom Seriensieger Steiermark auf Platz 1 teilen sich Wien, Niederösterreich, Kärnten, Salzburg und Tirol Platz 2. Noch unentschlossen, ob sie die freien Tage in der goldenen Jahreszeit für Urlaub nutzen oder nicht, ist rund ein Viertel der Befragten.

Gefragt danach, wie ihnen Österreichurlaub gefällt, fällt die Antwort klar aus: 6 von 10 vergeben die Note „Sehr gut“, ein weiteres Viertel ein „Gut“. Ein Ergebnis, das Veit freut, aber nicht überrascht: „Die Qualität unseres Angebots, gepaart mit den heimischen Bergen und Seen ist einfach unschlagbar. Das wissen und schätzen unsere Gäste.“ Das spiegeln auch die Top-Urlaubsmotive wider: „Natur und Landschaft“ werden am häufigsten genannt, gefolgt von der optimalen Anreise und der beeindruckenden Qualität der Hotels.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass 83 Prozent der Briten Interesse an Reisen zu literarischen Schauplätzen oder Filmdrehorten haben. Dabei spielen besonders die Identifikation mit Charakteren und die visuelle Präsenz in Medien eine Rolle für die Reiseentscheidung.

Urlaub in Schleswig-Holstein steht bei vielen Deutschen weiter hoch im Kurs. Doch wegen der höheren Lebenshaltungskosten zögern viele mit einer Buchung. Die Touristiker beobachten das mit Sorge.

Neue Reiseformate wie Zero-Day-Trips, regionale Meetings und hybride Veranstaltungen verändern nach Angaben der Initiative Chefsache Business Travel die Planung von Geschäftsreisen. Unternehmen bündeln Reisen stärker und richten sie gezielter auf konkrete geschäftliche Ziele aus.

Mehr als dreimal so viele Touristen wie griechische Einwohner strömten 2025 in das Urlaubsland. Auf Jetset-Inseln wie Santorini oder Mykonos bringt der Rekord-Tourismus die Infrastruktur ans Limit.

Eine aktuelle Auswertung von Fit Reisen analysiert das Suchinteresse für Ayurveda-Angebote in Europa. Dabei zeigt sich eine starke Präferenz für deutsche Regionen sowie eine Verschiebung hin zu mediterranen Zielen infolge der Iran-Krise.

Eine Studie des Technologieunternehmens Amadeus sieht weltweit eine hohe Offenheit vieler Reisender gegenüber künstlicher Intelligenz und digitalen Mobilitätsdiensten. Gleichzeitig bleiben Sprachbarrieren, Zusatzkosten und unzureichende Informationen häufig genannte Probleme im Reiseverkehr.

Fast die Hälfte der Passagierflüge, die auf deutschen Hauptverkehrsflughäfen starten oder landen, sind auf Kurzstrecken unterwegs. Die häufigste Verbindung war 2025 die zwischen Frankfurt/Main und London-Heathrow.

Wenn Eltern oder Großeltern mit Kindern auf Reisen gehen, heißt das Ziel besonders oft Schleswig-Holstein: Bei Urlaubern mit kleinen Kindern lag das nördlichste Bundesland in den Jahren 2023 bis 2025 in Deutschland an erster Stelle vor Mecklenburg-Vorpommern.

Der Plattformbetreiber Airbnb plant den Ausbau zu einem umfassenden Dienstleistungsmarktplatz nach dem Vorbild von Amazon und integriert im Sommer 2026 neben tausenden Boutique-Hotels auch Mietwagen, Gastronomieangebote zur Fußball-Weltmeisterschaft sowie neue KI-Werkzeuge in seine Anwendung.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag des BTW zeigt, dass wirtschaftliche Sorgen und steigende Kosten das Reiseverhalten der Bundesbürger belasten. Der Verband fordert angesichts sinkender Buchungsbereitschaft politische Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftswachstums.