Passau: Touristische Tagesausflüge bleiben für Besucher verboten

| Tourismus Tourismus

Als einzige Region in Bayern untersagen Stadt und Landkreis Passau wegen der Corona-Pandemie weiterhin touristische Tagesausflüge durch Besucher aus anderen Regionen. Das Verbot sei bis zum 14. Februar verlängert worden, bestätigte ein Sprecher des Landratsamtes am Dienstag. «Zum einen haben wir immer noch zu hohe Inzidenzwerte», sagt der Sprecher. «Zum anderen wurden in den letzten Tagen im Landkreis verstärkt Virus-Mutationen festgestellt.» Zuvor hatten Medien darüber berichtet.

Die Inzidenzwerte in Stadt und Landkreis lägen jeweils bei etwa 200 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Dies gehört zu den Spitzenwerten im Freistaat. Zudem seien allein am Montag bei fünf Menschen aus dem Landkreis Passau Mutationen des Coronavirus festgestellt worden, die als besonders ansteckend gelten.

Bewohner der Stadt Passau dürfen nach Angaben des Sprechers aber weiterhin Ausflüge in den Landkreis unternehmen und umgekehrt.

Bis vor kurzem waren touristische Tagesausflüge auch in den stark vom Coronavirus betroffenen niederbayerischen Landkreisen Deggendorf, Freyung-Grafenau und Regen verboten. Stadt und Landkreis Passau sind nach Informationen des bayerischen Innenministeriums die einzige Region im Freistaat, die das Verbot bis Mitte Februar verlängert hat. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Schlösser, Natur, zweisprachiges Theater: Polnische Touristen haben Brandenburg als Urlaubsregion entdeckt. Welche Orte besonders gefragt sind und was sie dort anzieht.

Die deutsche Fluggesellschaft Condor ist auf der Suche nach neuen Eigentümern. Ihr Chef kann sich auch einen Verkauf an Airlines vom Golf vorstellen.

Mehr als 29.400 Beschwerden in nur sechs Monaten: Die Schlichtungsstelle Reise und Verkehr meldet einen Rekord – vor allem Flugreisende fordern Entschädigung nach Ausfällen und Verspätungen.

Trotz inflationsbedingter Belastungen plant die Mehrheit der Hamburger eine Sommerreise, achtet dabei jedoch verstärkt auf Rabatte und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Der klassische Strandurlaub bleibt dabei die beliebteste Urlaubsform.

Mittelgebirge, Städte, Freizeitparks: Sachsen hat im Sommer viel für einen abwechslungsreichen Urlaub zu bieten. Die Tourismusbranche rechnet mit weiteren Buchungen in den kommenden Wochen.

Eine aktuelle Umfrage von SAP Concur zeigt, dass deutsche Geschäftsreisende touristische Hotspots zunehmend meiden. Hohe Kosten, überfüllte Innenstädte und eingeschränkte Verfügbarkeiten beeinflussen demnach die Reiseplanung.

Klinik und Bett statt Strand: Für ein Paar endete der Traumurlaub auf Mauritius schon auf dem Hinflug - mit gebrochenen Wirbeln und Schmerzen. Im Nachgang klagen sie gegen den Reiseveranstalter.

Bayerns Tourismusministerin Michaela Kaniber hat eine neue Initiative zur strategischen Neuausrichtung des Tourismus gestartet. Grundlage der kommenden Beratungen sind die Ergebnisse einer branchenweiten Umfrage mit über 1.100 Teilnehmern.

Zum Start der Sommerferien hat ECPAT Deutschland eine Kampagne gegen Kindesmissbrauch im Tourismus gestartet. Gemeinsam mit Behörden und Reiseveranstaltern sollen Reisende für Zivilcourage sensibilisiert werden.

Eine aktuelle Auswertung von Airbnb identifiziert die beliebtesten deutschen Strandorte für den Sommer 2026. Dabei dominieren vor allem Ziele an der Ostseeküste das Ranking der Suchanfragen.