Portugal bricht Rekorde bei Gästen und Übernachtungen

| Tourismus Tourismus

Portugal hat im vorigen Jahr Besucher-Rekorde erzielt: Mit 30 Millionen Gästen und 77,2 Millionen Übernachtungen in touristischen Unterkünften seien die bisherigen Höchstmarken von 2019 - dem Jahr vor dem Ausbruch der Coronapandemie - deutlich übertroffen worden, teilte die Statistikbehörde INE am Mittwoch mit. Im Vergleich zum Vorjahr sei die Gästezahl um 13,3 Prozent geklettert, die Zahl der Übernachtungen habe sich um 10,7 Prozent erhöht. Die Zahlen von 2019 seien jeweils um 10,7 und 10,0 Prozent übertroffen worden.

Für die guten Zahlen waren in erster Linie die Besucher aus dem Ausland verantwortlich. Sie hätten im vergangenen Jahr knapp 70 Prozent aller Übernachtungen (53,8 Millionen) gebucht, hieß es. Hier habe der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr knapp 15 Prozent betragen. Im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2019 waren es demnach 9,6 Prozent mehr Übernachtungen ausländischer Gäste.

Mit einem Anteil von 18,4 Prozent an den Übernachtungen der Besucher aus dem Ausland waren die Briten laut INE weiterhin die wichtigste Stütze des Sektors in Portugal. Auf Platz zwei folgen die Besucher aus Deutschland mit einem Anteil von 11,3 Prozent an den Übernachtungen der ausländischen Gäste vor den Spaniern (10,1 Prozent) sowie den Franzosen und US-Amerikanern (beide je 8,6).

Die Zahlen können laut INE noch leicht nach oben oder nach unten korrigiert werden. Der Tourismussektor gilt in Portugal mit einem Anteil von zuletzt 12,2 Prozent am Bruttoinlandsprodukt (2022) als einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ist das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern zu teuer geworden? Immer mehr Urlauber sind einer Umfrage zufolge unzufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Start ins Tourismusjahr 2026 ist trotzdem vielversprechend ausgefallen.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass sieben von zehn Österreichern trotz wirtschaftlicher Unsicherheit eine Sommerreise planen. Die gestiegenen Lebenshaltungskosten führen jedoch zu reduzierten Budgets, vermehrten Urlauben im Inland und einer sensibleren Sicherheitsplanung.

Seit seiner Eröffnung 1992 fehlt dem Münchner Flughafen ein Fernbahnhof. Die Hoffnungen auf eine Behelfslösung haben sich zerschlagen. Eine Prüfung ergab, dass ICE-Züge nicht auf der bestehenden Trasse für S-Bahnen und Regionalzüge fahren können.

Der Reiseveranstalter Dertour verzeichnet für den Sommer 2026 eine starke Reiselust der Deutschen bei stabilen Preisen trotz gestiegener Kerosinkosten. Neben frühzeitigen Buchungen für klassische Sonnenziele und Fernreisen gewinnt das Last-Minute-Segment an Dynamik.

Eine Cover-Analyse zeigt die beliebtesten Urlaubsregionen deutscher Fachredaktionen über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass gedruckte Reisemagazine verstärkt auf naturnahe Rückzugsorte und Bergregionen abseits des Massentourismus setzen.

Das Städtische Klinikum Wolfenbüttel rät Allergikern mit Anaphylaxie-Risiko zur Mitnahme eines ärztlich verordneten Notfallsets im Reisegepäck. Für den Transport von Adrenalin im Flugzeughandgepäck ist eine mehrsprachige ärztliche Bescheinigung erforderlich.

Die DDR-Marineplattform Ostervilm vor Rügen wurde an ein österreichisches Fertighausunternehmen versteigert. Die neuen Eigentümer planen den Umbau der maroden Ostsee-Station zu einem exklusiven, ökologischen Hotel- und Veranstaltungsort.

Eine Untersuchung von Klarna belegt einen deutlichen Wandel im deutschen Urlaubsverhalten hin zu häufigeren und kürzeren Reisen im Jahr 2026. Dies bringt veränderte Anforderungen an die kontinuierliche Finanzplanung und das persönliche Reisebudget mit sich.

Millionen Fans werden zur Fußball-WM in Nordamerika erwartet. Die USA rechnen mit dem bestbesuchten Turnier der Geschichte. Für die Gastgeber geht es um weit mehr als Sport.

Fünf deutsche Gemeinden von den Alpen bis zur Ostsee bewerben sich bei der Welttourismusorganisation um die Auszeichnung als beste Tourismusdörfer der Welt. Die Orte folgen auf die Vorjahressieger Bad Hindelang und Schiltach.