Programm zum 10. Tag des barrierefreien Tourismus der DZT jetzt online

| Tourismus Tourismus

Beim 10. Tag des barrierefreien Tourismus bietet die Deutsche Zentrale für Tourismus e.V. (DZT) wieder Experten und Fachbesuchern, darunter Repräsentanten der Bundespolitik und der Fachverbände, Entscheidern aus Destinationen und der Reiseindustrie, aus Forschung und Lehre sowie Journalisten eine Plattform, sich über die aktuellen Entwicklungen beim Thema inklusives Reisen zu informieren.

Das Programm enthält neben den Eröffnungs-Statements von Claudia Müller, Koordinatorin der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft und Tourismus, Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, und Helena Dalli, Mitglied der Europäischen Kommission, zuständig für Gleichstellungsfragen, Keynotes von Mike Adams (UK), CEO des Netzwerks „Purple“ zum Thema „Changing conversation between business and disabled people“, Christopher Patnoe (Google EMEA) sowie André Nowak, Tourismusbeauftragter des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland „Für Selbstbestimmung und Würde" e.V.

Panel-Diskussionen mit Praxisbeispielen und Trends

Wie touristische Einrichtungen und Veranstaltungen barrierefrei geplant und umgesetzt werden können, diskutieren Matthias Fromm, Tourismuszentrale Rostock & Warnemünde mit dem Best Practice „Barrierefreiheit am Meer - Zugänglichkeiten und Veranstaltungen an Stränden“, Sigrun Krapf, Erfurt Tourismus und Marketing GmbH am Beispiel der Bundesgartenschau Erfurt (nach RfA zertifiziert) inklusive Zitadelle „Petersberg“ in Erfurt sowie Sven Albrecht, Bundesgeschäftsführer, Special Olympics Deutschland e.V. anhand der Vorbereitungen auf die Internationalen Special Olympics 2023 Berlin.

„Sehenswürdigkeiten barrierefrei erlebbar machen“ ist das Thema einer weiteren Paneldiskussion mit Kerstin Wiese, Bach-Museum Leipzig, Dr. Dorothée Henschel vom Stadtmuseum Simeonstift Trier und Maria Schöne, Energiefabrik Knappenrode.

Wie barrierefreie Kommunikation und technische Assistenzen die Möglichkeiten für inklusives Reisen verbessern, erörtern Anna Königseder (ZeroProject, Österreich), Josh Loebner (Designsensory, USA), Linn Inga Bach (Tourismus NRW) und Reiner Delgado (Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband).

Rolf Schrader, Geschäftsführer Deutsches Seminar für Tourismus berichtet zum aktuellen Stand von „Reisen für Alle“, dem bundesweiten Kennzeichnungssystem für barrierefreie Angebote.

Der Tag des barrierefreien Tourismus findet am sogenannten ‚ITB-Freitag‘, am 11. März 2022 von 10.30 bis 14.30 Uhr (MEZ) statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen zu der Online-Veranstaltung sowie das aktuelle Programm sind unter www.germany.travel/tdbt möglich. Registrierte Teilnehmer erhalten dann die Zugangsdaten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Manche sehen in der belgischen Stadt eine Stadt der Verlierer, doch Künstler machen aus der Not eine Tugend: Sie führen zu Lost Places und erschließen Kohlehalden als Wanderreviere.

In Österreich entfielen 2024 rund 36 Prozent aller Übernachtungen auf Gäste aus Deutschland – der höchste Anteil innerhalb der EU. Bei den absoluten Übernachtungszahlen deutscher Reisender lag dagegen Italien an der Spitze.

Während die Zahl der mehrtägigen Reisen 2025 insgesamt zurückging, legten die Geschäftsreisen um 10,5 Prozent auf 41 Millionen zu. Auch die Inlandsreisen erreichten mit 169 Millionen einen Rekordwert.

Nur fünf Prozent der Reisenden können echte Destinationsfotos sicher von KI-Bildern unterscheiden. Tennessee reagiert mit einem Echtheitssiegel. Auch für Hotels und Touristiker in Europa ist das Thema relevant: Seit August gelten neue Transparenzpflichten für bestimmte KI-Inhalte.

Früher war kostenloses Essen an Bord auch in der Economy ein Standard. Das gilt längst nicht mehr. Heute ist alles individueller, vieles kostet. Eine Sache aber könnte künftig häufiger gratis sein.

Eine Auswertung von Standortmetadaten weist St. Peter-Ording als meistfotografierten Strand Deutschlands aus. Die Ostsee stellt zwar die Mehrheit der Plätze in den Top 10, die Spitzenränge werden jedoch von Nordseestränden belegt.

Eine Studie der ITB Berlin analysiert Veränderungen bei der Reisesicherheit von LGBTQ-Reisenden. Während Länder wie Kanada und die Niederlande hohe Werte erzielen, verschlechtert sich die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Akzeptanz in den USA.

Großveranstaltungen spielen laut einer US-Umfrage von American Express eine große Rolle bei Geschäftsreisen. Gleichzeitig steigt unter den Befragten die angegebene Nutzung von KI-Werkzeugen; anhand eigener Transaktionsdaten nennt American Express zudem acht Reiseziele mit wachsendem Geschäftsreiseaufkommen.

Immer mehr Touristen aus Südeuropa verbringen ihren Sommerurlaub im Schwarzwald. Die Region punktet mit kühleren Temperaturen - und profitiert von einem Trend.

Eine Analyse untersucht das Suchinteresse an FKK-Themen in 78 deutschen Großstädten und zeigt deutliche Unterschiede zwischen Küstenregionen und Binnenland. Rostock belegt im Gesamtranking den ersten Platz.