Reiseblogger können nutzen statt nerven

| Tourismus Tourismus

Wenn man ihre kreative Energie nicht sinnvoll einsetzt, können Reiseblogger eine Pest sein und ganze Destinationen lahmlegen, schreibt W&V-Gastautor André Gebel. Wie Regionen auf den Ansturm reagieren können, zeige zum Beispiel der Grand Staircase Escalante Nationalpark im US-Bundesstaat Utah. Dieser ist bei den Bloggern derart beliebt, dass der Park nun 20 Tageskarten per Lotterie verlost. 
 

Und wie der Autor befürchtet, werde es so wohl an vielen Orten enden. Als Lösung könne man den Parks und Tourismusverbänden nur empfehlen, dass sie den Zugang limitieren oder für eine entsprechende Infrastruktur sorgen sollen. Die große Chance im Tourismusmarketing sei jedoch die eigene Schaffung von Orten, die sich für die Blogger eignen. Denn diese Orte seien längst vorhanden und müssten nur gefunden werden: So entstehen neue Blickwinkel und neue Geschichten, die durch die passenden Markenbotschafter in die Zielgruppe transportiert werden. Ein gutes Beispiel dafür sei die aktuelle Kampagne von Globetrotter, für den acht Fotografen ihre Lieblingsplätze vorgestellt haben.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Schlösser, Natur, zweisprachiges Theater: Polnische Touristen haben Brandenburg als Urlaubsregion entdeckt. Welche Orte besonders gefragt sind und was sie dort anzieht.

Die deutsche Fluggesellschaft Condor ist auf der Suche nach neuen Eigentümern. Ihr Chef kann sich auch einen Verkauf an Airlines vom Golf vorstellen.

Mehr als 29.400 Beschwerden in nur sechs Monaten: Die Schlichtungsstelle Reise und Verkehr meldet einen Rekord – vor allem Flugreisende fordern Entschädigung nach Ausfällen und Verspätungen.

Trotz inflationsbedingter Belastungen plant die Mehrheit der Hamburger eine Sommerreise, achtet dabei jedoch verstärkt auf Rabatte und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Der klassische Strandurlaub bleibt dabei die beliebteste Urlaubsform.

Mittelgebirge, Städte, Freizeitparks: Sachsen hat im Sommer viel für einen abwechslungsreichen Urlaub zu bieten. Die Tourismusbranche rechnet mit weiteren Buchungen in den kommenden Wochen.

Eine aktuelle Umfrage von SAP Concur zeigt, dass deutsche Geschäftsreisende touristische Hotspots zunehmend meiden. Hohe Kosten, überfüllte Innenstädte und eingeschränkte Verfügbarkeiten beeinflussen demnach die Reiseplanung.

Klinik und Bett statt Strand: Für ein Paar endete der Traumurlaub auf Mauritius schon auf dem Hinflug - mit gebrochenen Wirbeln und Schmerzen. Im Nachgang klagen sie gegen den Reiseveranstalter.

Bayerns Tourismusministerin Michaela Kaniber hat eine neue Initiative zur strategischen Neuausrichtung des Tourismus gestartet. Grundlage der kommenden Beratungen sind die Ergebnisse einer branchenweiten Umfrage mit über 1.100 Teilnehmern.

Zum Start der Sommerferien hat ECPAT Deutschland eine Kampagne gegen Kindesmissbrauch im Tourismus gestartet. Gemeinsam mit Behörden und Reiseveranstaltern sollen Reisende für Zivilcourage sensibilisiert werden.

Eine aktuelle Auswertung von Airbnb identifiziert die beliebtesten deutschen Strandorte für den Sommer 2026. Dabei dominieren vor allem Ziele an der Ostseeküste das Ranking der Suchanfragen.