Reisebranche muss sich gegen Folgen des Klimawandels wappnen

| Tourismus Tourismus

Die Reisebranche muss sich laut einer Untersuchung zunehmend gegen die Folgen des Klimawandels wappnen. Folgen, wie etwa Hoch- oder Niedrigwasser, würden erhebliche Umsatzeinbußen für den Tourismus bedeuten, sagte die geschäftsführende Bundesumweltministerin Svenja Schulze am Mittwoch zur Veröffentlichung des Berichts (PDF) im Auftrag des Umweltbundesamts (UBA). Darunter leiden besonders die Menschen in denjenigen Regionen, die hauptsächlich vom Reisen abhängen, wie die SPD-Politikerin betonte.

In Deutschland sind die Gebiete den Informationen zufolge unterschiedlich betroffen. Etwa in den Bergen werde die für Skifahrer wichtige Schneedecke dünner. Beim Urlaub am Meer steige wiederum die Bedeutung der Küstensicherung. Zusätzlich müsse das Krisen- und Katastrophenmanagement verbessert werden, so die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

«Der Tourismus ist zugleich Verursacher und Betroffener des Klimawandels», sagte Schulze. Mehr als eine Milliarde Tonnen pro Jahr und damit rund fünf Prozent aller Treibhausgasemissionen weltweit entfallen demnach auf das Reisen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Schwarzwald Tourismus GmbH hat fünf Orte für ihr Projekt „Schwarzwald.Dorf.Hotel. – Albergo Diffuso“ ausgewählt. Die Modellorte sollen bis Ende 2026 bei der Umsetzung begleitet werden.

Air New Zealand führt ab November 2026 Schlafkabinen mit Etagenbetten in Langstreckenflugzeugen ein. Economy-Passagiere können die Plätze gegen Aufpreis buchen.

Die Wandersaison hat begonnen. Frische Luft, Ruhe, Hobbits, Weitblicke, Lacher, Betätigung in der Natur, Donald Trump, Bier. Wie schön! Genau das bieten Deutschlands kurioseste Wanderwege.

Fast zwei Drittel der von deutschen Gästen über Airbnb gebuchten Übernachtungen im Inland wurden im Jahr 2025 außerhalb von Städten verbracht. Doch in welchen Regionen war es dabei am günstigsten?

Die Nachfrage nach Campingurlaub zu Pfingsten steigt laut aktuellen Daten von PiNCAMP deutlich an und übertrifft das Wachstum der Sommersaison. Während beliebte Regionen bereits hohe Auslastungen melden, bleiben in vielen europäischen Destinationen noch Restkapazitäten.

Berlin-Touristen können sich künftig kleine Vorteile erarbeiten, wenn sie zum Beispiel Müll einsammeln oder sich anderweitig nachhaltig bei ihrer Reise verhalten. Noch diesen Sommer soll das Programm «BerlinPay» starten.

Der Münchner Flughafen leidet seit der Eröffnung 1992 an einem Geburtsfehler: Er ist mit Fernzügen nicht erreichbar. Bundesverkehrsminister Schnieder deutet an, dass das Manko behoben werden könnte.

Der Arbeitskampf bei der Lufthansa geht weiter. Nun streiken die Piloten. Welche Rechte haben betroffene Reisende - und was unternimmt Deutschlands größte Airline? Ein Überblick.

Eine aktuelle Analyse von Accor identifiziert das Mittelrheintal als die Region mit der höchsten Burgendichte in Deutschland. Das Ranking vergleicht zudem die Erreichbarkeit und Besichtigungsmöglichkeiten der historischen Anlagen.

Die Auslastung der Beherbergungsbetriebe in Mecklenburg-Vorpommern lag zu Ostern 2026 laut Umfrage unter den Erwartungen. Als Gründe werden unter anderem gestiegene Kraftstoffpreise und wetterabhängige Reiseentscheidungen genannt.