Reisebranche sieht Sommersaison in Südeuropa durch Brände nicht gefährdet

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Die deutsche Reisebranche sieht die Sommersaison durch die verheerenden Brände in Teilen Griechenlands, der Türkei und Italiens derzeit nicht gefährdet. Insbesondere für die Menschen, die in den Gebieten lebten, seien die Brände eine einzige Katastrophe, erklärte der Reiseverband DRV am Montag auf Anfrage. «Urlaubshotels der deutschen Reiseveranstalter, insbesondere an den Küsten, sind – wenn überhaupt – aber nur marginal betroffen.»

Die Branche verzeichnet den Angaben zufolge zwar wachsenden Informationsbedarf bei Urlaubern, die jetzt nach Griechenland oder in die Türkei reisen wollen. Sie erkundigten sich bei den Veranstaltern, ob ihre Urlaubsregion oder ihr Hotel von den Bränden betroffen sind. «Den Wunsch nach Stornierung oder Umbuchung gibt es allerdings kaum», erklärte der DRV, der Veranstalter und Reisebüros vertritt. Die Veranstalter beobachteten die Situation vor Ort sehr genau, um im Fall der Fälle schnell zu reagieren.

In Griechenland wüten die Feuer besonders heftig auf der Insel Euböa und auf der Halbinsel Peloponnes, auch der Norden Athens ist stark betroffen. Die Regionen zählen nicht zu den traditionell starken Zielgebieten für Veranstalterreisen aus Deutschland. Die Lage in den von Waldbränden betroffenen Küstenregionen der Türkei entspannte sich lokalen Behörden zufolge zu Wochenbeginn. (dpa)


 

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