«Rhein ohne Flammen» statt «Rhein in Flammen»

| Tourismus Tourismus

Das traditionelle Feuerwerksspektakel «Rhein in Flammen» mit Schiffskonvoi und Livemusik zwischen Koblenz und Spay fällt in diesem Jahr zwar Corona zum Opfer, soll aber wenigstens in anderer und kleinerer Form die Nacht erleuchten. Als «Rhein ohne Flammen 2020» könnten am 8. August um 21.45 Uhr mehr als 140 000 Anwohner in Koblenz, Lahnstein, Braubach, Spay und Rhens am Fenster, auf Balkonen und in Gärten mit Wunderkerzen, Windlichtern oder Taschenlampen ein besonders Lichterlebnis erzeugen, teilte die Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH am Donnerstag mit. «Auch auf dem Rhein selbst werden Lichter zu entdecken sein, denn einige Schifffahrtsbetriebe bieten an diesem Tag illuminierte Abendfahrten an», hieß es weiter. So solle die Tradition aufrechterhalten bleiben.

«Rhein in Flammen» zieht normalerweise weit mehr als 100 000 Zuschauer an. Die Geschichte der Feuerwerke über dem Flusstal reicht weit zurück: Bereits 1756 wurde zu Ehren des Kurfürsten Johann Philipp von Walderdorff ein Feuerwerk gezündet. In den vergangenen Jahren boten zahlreiche Gemeinden ein eigenes «Rhein in Flammen» an. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Manche sehen in der belgischen Stadt eine Stadt der Verlierer, doch Künstler machen aus der Not eine Tugend: Sie führen zu Lost Places und erschließen Kohlehalden als Wanderreviere.

In Österreich entfielen 2024 rund 36 Prozent aller Übernachtungen auf Gäste aus Deutschland – der höchste Anteil innerhalb der EU. Bei den absoluten Übernachtungszahlen deutscher Reisender lag dagegen Italien an der Spitze.

Während die Zahl der mehrtägigen Reisen 2025 insgesamt zurückging, legten die Geschäftsreisen um 10,5 Prozent auf 41 Millionen zu. Auch die Inlandsreisen erreichten mit 169 Millionen einen Rekordwert.

Nur fünf Prozent der Reisenden können echte Destinationsfotos sicher von KI-Bildern unterscheiden. Tennessee reagiert mit einem Echtheitssiegel. Auch für Hotels und Touristiker in Europa ist das Thema relevant: Seit August gelten neue Transparenzpflichten für bestimmte KI-Inhalte.

Früher war kostenloses Essen an Bord auch in der Economy ein Standard. Das gilt längst nicht mehr. Heute ist alles individueller, vieles kostet. Eine Sache aber könnte künftig häufiger gratis sein.

Eine Auswertung von Standortmetadaten weist St. Peter-Ording als meistfotografierten Strand Deutschlands aus. Die Ostsee stellt zwar die Mehrheit der Plätze in den Top 10, die Spitzenränge werden jedoch von Nordseestränden belegt.

Eine Studie der ITB Berlin analysiert Veränderungen bei der Reisesicherheit von LGBTQ-Reisenden. Während Länder wie Kanada und die Niederlande hohe Werte erzielen, verschlechtert sich die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Akzeptanz in den USA.

Großveranstaltungen spielen laut einer US-Umfrage von American Express eine große Rolle bei Geschäftsreisen. Gleichzeitig steigt unter den Befragten die angegebene Nutzung von KI-Werkzeugen; anhand eigener Transaktionsdaten nennt American Express zudem acht Reiseziele mit wachsendem Geschäftsreiseaufkommen.

Immer mehr Touristen aus Südeuropa verbringen ihren Sommerurlaub im Schwarzwald. Die Region punktet mit kühleren Temperaturen - und profitiert von einem Trend.

Eine Analyse untersucht das Suchinteresse an FKK-Themen in 78 deutschen Großstädten und zeigt deutliche Unterschiede zwischen Küstenregionen und Binnenland. Rostock belegt im Gesamtranking den ersten Platz.