Ryanair schließt Basis am Flughafen Hamburg

| Tourismus Tourismus

Der Billigflieger Ryanair gibt im Winter seine Basis am Hamburger Flughafen auf. Der Standort mit zwei dort stationierten Maschinen wird zum 8. Januar geschlossen. Die Auflösung der Basis bedeutet nicht, dass Hamburg nicht mehr angeflogen wird.

Ryanair begründete den Schritt allgemein mit unterdurchschnittlichen Erlösen. Die Gesellschaft hat ihren Flugplan laut eigenen Angaben nach ertragsschwächeren Verbindungen durchgesehen. Ob weitere Flughäfen in Deutschland betroffen sind, teilte das Unternehmen am Mittwoch nicht mit.

Zu den Einschränkungen im Flugplan trägt bei, dass die Airline nicht wie geplant neue Flugzeuge erhält. Die neueste Ausgabe des Ryanair-Standard-Jets Boeing 737 Max wartet nach zwei Abstürzen immer noch auf die Wiederzulassung durch die Flugaufsichtsbehörden in den USA und Europa.

Die Auflösung der Basis bedeutet nicht, dass Hamburg nicht mehr angeflogen würde. Laut Flughafenbetreiber werden zum Sommerflugplan 2020 sieben Routen gestrichen, von denen aber nur zwei bislang von Ryanair alleine angeboten wurden. 14 weitere Ziele werde Ryanair im Sommer weiterhin von Hamburg bedienen - mit Maschinen, die an anderen Flughäfen stationiert sind. Für den Ende Oktober beginnenden Winterflugplan hatte die Airline ihre Hamburger Ziele schon um 3 auf 17 reduziert.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Schlösser, Natur, zweisprachiges Theater: Polnische Touristen haben Brandenburg als Urlaubsregion entdeckt. Welche Orte besonders gefragt sind und was sie dort anzieht.

Die deutsche Fluggesellschaft Condor ist auf der Suche nach neuen Eigentümern. Ihr Chef kann sich auch einen Verkauf an Airlines vom Golf vorstellen.

Mehr als 29.400 Beschwerden in nur sechs Monaten: Die Schlichtungsstelle Reise und Verkehr meldet einen Rekord – vor allem Flugreisende fordern Entschädigung nach Ausfällen und Verspätungen.

Trotz inflationsbedingter Belastungen plant die Mehrheit der Hamburger eine Sommerreise, achtet dabei jedoch verstärkt auf Rabatte und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Der klassische Strandurlaub bleibt dabei die beliebteste Urlaubsform.

Mittelgebirge, Städte, Freizeitparks: Sachsen hat im Sommer viel für einen abwechslungsreichen Urlaub zu bieten. Die Tourismusbranche rechnet mit weiteren Buchungen in den kommenden Wochen.

Eine aktuelle Umfrage von SAP Concur zeigt, dass deutsche Geschäftsreisende touristische Hotspots zunehmend meiden. Hohe Kosten, überfüllte Innenstädte und eingeschränkte Verfügbarkeiten beeinflussen demnach die Reiseplanung.

Klinik und Bett statt Strand: Für ein Paar endete der Traumurlaub auf Mauritius schon auf dem Hinflug - mit gebrochenen Wirbeln und Schmerzen. Im Nachgang klagen sie gegen den Reiseveranstalter.

Bayerns Tourismusministerin Michaela Kaniber hat eine neue Initiative zur strategischen Neuausrichtung des Tourismus gestartet. Grundlage der kommenden Beratungen sind die Ergebnisse einer branchenweiten Umfrage mit über 1.100 Teilnehmern.

Zum Start der Sommerferien hat ECPAT Deutschland eine Kampagne gegen Kindesmissbrauch im Tourismus gestartet. Gemeinsam mit Behörden und Reiseveranstaltern sollen Reisende für Zivilcourage sensibilisiert werden.

Eine aktuelle Auswertung von Airbnb identifiziert die beliebtesten deutschen Strandorte für den Sommer 2026. Dabei dominieren vor allem Ziele an der Ostseeküste das Ranking der Suchanfragen.