Skisaison in Österreich startet ohne Ischgl und Saalbach-Hinterglemm

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Der für Einheimische gedachte Start der Skisaison in Österreich wird am Donnerstag ohne Ischgl und Saalbach-Hinterglemm über die Bühne gehen. In Saalbach-Hinterglemm ist der Grund die österreichweit geltende Pflicht, in den Gondeln und beim Anstehen eine FFP2-Maske zu tragen.

«Irgendwann reicht es», sagte die Geschäftsführerin der Saalbacher Bergbahnen, Isabella Dschulnigg, den «Salzburger Nachrichten» (Mittwoch). Die FFP2-Pflicht sei aus Sicht der Bergbahnen verfassungswidrig. Eine Überprüfung der Masken könne eine Seilbahn nicht gewährleisten, aber die rechtliche Haftung liege bei den Geschäftsführern.

In Ischgl, einst Hotspot bei der Verbreitung des Coronavirus, sei das Problem das grenzüberschreitende Skigebiet mit der Schweiz. «Wenn man zwei Schwünge auf Schweizer Gebiet macht, müsste man bei Rückkehr nach Österreich in Quarantäne», sagte Ischgls Tourismuschef Andreas Steibl. Auch bei der Schutzmasken-Pflicht und der Gastronomie herrschten in der Schweiz und Österreich teils völlig andere Bestimmungen. «Wir sind im Schaufenster und wollen unter diesen Bedingungen lieber nicht starten.» Ein Start werde nun in der zweiten Januarhälfte - nach dem bis 17. Januar dauernden Lockdown - angepeilt.

In Österreich dürfen ab 24. Dezember die Skilifte unter strengen Auflagen öffnen. Touristen werden zunächst keine erwartet, da jeder Einreisende bis zu zehn Tage in Quarantäne muss. Außerdem sind Restaurants und Hotels geschlossen. Ob ein Außer-Haus-Verkauf erlaubt wird, können die Bundesländer entscheiden. (dpa)


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