Smarttable in der Elbphilharmonie stößt auf gute Resonanz

| Tourismus Tourismus

Einmal selbst auf der Orgel der Hamburger Elbphilharmonie spielen? Mit dem sogenannten Smart Table auf der Plaza des Konzerthauses ist das seit einem Jahr möglich. Die drei großen Touchscreens in dem runden schwarzen Tisch im achten Stock der «Elphi» seien bislang auf gute Resonanz gestoßen, sagte Elbphilharmonie-Sprecherin Melanie Kämpermann am Freitag in Hamburg. «Der Smart Table wird von den Besuchern sehr gut angenommen.»

Damit erhalten die Besucher der Elbphilharmonie auch ohne Ticket Einblicke in die Konzertsäle. Dazu kann man entweder die Aufnahmen eines Drohnenfluges anschauen oder die 3D-Ansicht des gesamten Hauses nutzen. «Das ist das 1. Fenster zum Konzertbereich und soll die Spannung steigern, um den Rest auch sehen zu wollen, so Kämpermann weiter. Auch das digitale Gästebuch mit Einträgen vieler Künstler, die schon in der Elphi aufgetreten sind, kann durchgeklickt werden. Demnächst soll die digital spielbare Orgel auch auf der Internetseite der Elbphilharmonie integriert werden. 

Der interaktive Infotisch ist Teil der Partnerschaft mit dem Softwareunternehmen SAP, das den Smart Table auch komplett finanziert hat. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Urlaub in Schleswig-Holstein steht bei vielen Deutschen weiter hoch im Kurs. Doch wegen der höheren Lebenshaltungskosten zögern viele mit einer Buchung. Die Touristiker beobachten das mit Sorge.

Neue Reiseformate wie Zero-Day-Trips, regionale Meetings und hybride Veranstaltungen verändern nach Angaben der Initiative Chefsache Business Travel die Planung von Geschäftsreisen. Unternehmen bündeln Reisen stärker und richten sie gezielter auf konkrete geschäftliche Ziele aus.

Mehr als dreimal so viele Touristen wie griechische Einwohner strömten 2025 in das Urlaubsland. Auf Jetset-Inseln wie Santorini oder Mykonos bringt der Rekord-Tourismus die Infrastruktur ans Limit.

Eine aktuelle Auswertung von Fit Reisen analysiert das Suchinteresse für Ayurveda-Angebote in Europa. Dabei zeigt sich eine starke Präferenz für deutsche Regionen sowie eine Verschiebung hin zu mediterranen Zielen infolge der Iran-Krise.

Eine Studie des Technologieunternehmens Amadeus sieht weltweit eine hohe Offenheit vieler Reisender gegenüber künstlicher Intelligenz und digitalen Mobilitätsdiensten. Gleichzeitig bleiben Sprachbarrieren, Zusatzkosten und unzureichende Informationen häufig genannte Probleme im Reiseverkehr.

Fast die Hälfte der Passagierflüge, die auf deutschen Hauptverkehrsflughäfen starten oder landen, sind auf Kurzstrecken unterwegs. Die häufigste Verbindung war 2025 die zwischen Frankfurt/Main und London-Heathrow.

Wenn Eltern oder Großeltern mit Kindern auf Reisen gehen, heißt das Ziel besonders oft Schleswig-Holstein: Bei Urlaubern mit kleinen Kindern lag das nördlichste Bundesland in den Jahren 2023 bis 2025 in Deutschland an erster Stelle vor Mecklenburg-Vorpommern.

Der Plattformbetreiber Airbnb plant den Ausbau zu einem umfassenden Dienstleistungsmarktplatz nach dem Vorbild von Amazon und integriert im Sommer 2026 neben tausenden Boutique-Hotels auch Mietwagen, Gastronomieangebote zur Fußball-Weltmeisterschaft sowie neue KI-Werkzeuge in seine Anwendung.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag des BTW zeigt, dass wirtschaftliche Sorgen und steigende Kosten das Reiseverhalten der Bundesbürger belasten. Der Verband fordert angesichts sinkender Buchungsbereitschaft politische Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftswachstums.

Eine Untersuchung von Urlaubstracker zeigt große regionale Unterschiede bei kostenfreien Attraktionen auf europäischen Inseln. Während Malta die höchste Gesamtdichte an kostenlosen Angeboten aufweist, punkten andere Destinationen mit umfangreichen Strand- oder Wanderwegenetzen.