Sommer brachte erste Erholung für Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern

| Tourismus Tourismus

Der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern hat sich nach der coronabedingten Vollbremsung im März schneller erholt als in vielen anderen Regionen Deutschlands. So lag das Übernachtungsminus gegenüber dem Vorjahresmonat im Juli im Nordosten bei 6,1 Prozent. Im Bundesdurchschnitt verzeichnete die Branche im Juli einen Rückgang der Übernachtungszahlen von 22,6 Prozent.

Wie aus dem Tourismusbarometer des Ostdeutschen Sparkassenverbandes, das am Mittwoch in Wismar für Mecklenburg-Vorpommern vorgestellt wurde, weiter hervorgeht, legten einige Regionen im nordostdeutschen Binnenland im Juli zum Vorjahr sogar zu. Anhaltend hohe Nachfrage habe auch im August und September für eine gute Auslastung von Hotels und Ferienwohnungen gesorgt, hieß es.

Das Setzen auf einen möglichst sicheren Tourismus auch unter Pandemie-Bedingungen habe sich bezahlt gemacht, sagte der Vorsitzende des Landestourismusverbandes, Wolfgang Waldmüller. Gleichzeitig mahnte er, die Schutzkonzepte strikt einzuhalten. «Wir haben weiterhin eine sehr fragile Situation», betonte Waldmüller unter Hinweis auf die zuletzt deutlich gestiegnen Corona-Neuinfektionen in Berlin. Die Bundeshauptstadt ist eines der wichtigsten Quellgebiete für die Tourismusbranche Mecklenburg-Vorpommerns. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Schlösser, Natur, zweisprachiges Theater: Polnische Touristen haben Brandenburg als Urlaubsregion entdeckt. Welche Orte besonders gefragt sind und was sie dort anzieht.

Die deutsche Fluggesellschaft Condor ist auf der Suche nach neuen Eigentümern. Ihr Chef kann sich auch einen Verkauf an Airlines vom Golf vorstellen.

Mehr als 29.400 Beschwerden in nur sechs Monaten: Die Schlichtungsstelle Reise und Verkehr meldet einen Rekord – vor allem Flugreisende fordern Entschädigung nach Ausfällen und Verspätungen.

Trotz inflationsbedingter Belastungen plant die Mehrheit der Hamburger eine Sommerreise, achtet dabei jedoch verstärkt auf Rabatte und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Der klassische Strandurlaub bleibt dabei die beliebteste Urlaubsform.

Mittelgebirge, Städte, Freizeitparks: Sachsen hat im Sommer viel für einen abwechslungsreichen Urlaub zu bieten. Die Tourismusbranche rechnet mit weiteren Buchungen in den kommenden Wochen.

Eine aktuelle Umfrage von SAP Concur zeigt, dass deutsche Geschäftsreisende touristische Hotspots zunehmend meiden. Hohe Kosten, überfüllte Innenstädte und eingeschränkte Verfügbarkeiten beeinflussen demnach die Reiseplanung.

Klinik und Bett statt Strand: Für ein Paar endete der Traumurlaub auf Mauritius schon auf dem Hinflug - mit gebrochenen Wirbeln und Schmerzen. Im Nachgang klagen sie gegen den Reiseveranstalter.

Bayerns Tourismusministerin Michaela Kaniber hat eine neue Initiative zur strategischen Neuausrichtung des Tourismus gestartet. Grundlage der kommenden Beratungen sind die Ergebnisse einer branchenweiten Umfrage mit über 1.100 Teilnehmern.

Zum Start der Sommerferien hat ECPAT Deutschland eine Kampagne gegen Kindesmissbrauch im Tourismus gestartet. Gemeinsam mit Behörden und Reiseveranstaltern sollen Reisende für Zivilcourage sensibilisiert werden.

Eine aktuelle Auswertung von Airbnb identifiziert die beliebtesten deutschen Strandorte für den Sommer 2026. Dabei dominieren vor allem Ziele an der Ostseeküste das Ranking der Suchanfragen.