Spanien stuft zehntausende Airbnb-Angebote als illegal ein: Regierung intensiviert Kontrollen

| Tourismus Tourismus

Spanien hat sein Vorgehen gegen illegale Ferienvermietungen weiter verschärft und nahezu 55.000 zusätzliche Angebote auf der Plattform Airbnb als unzulässig bewertet. Dies gab das spanische Verbraucherschutzministerium am Mittwoch bekannt.

Fehlende Lizenznummern als Hauptgrund

Der Hauptgrund für die aktuelle Einstufung der Angebote als illegal ist das Fehlen der offiziellen Lizenznummer. Diese Nummer ist in Spanien seit dem 1. Juli dieses Jahres für Ferienwohnungen gesetzlich vorgeschrieben. Bereits im Mai hatte das Verbraucherschutzministerium 65.000 Wohnungsannoncen beanstandet, die der Vermietungsvermittler Airbnb daraufhin zurückzog.

Kontinuierliches Vorgehen gegen ungenehmigte Vermietungen

Die spanische Regierung arbeitet zusammen mit regionalen und städtischen Verwaltungen bereits seit Längerem daran, ungenehmigte Ferienvermietungen zu bekämpfen. Kritiker dieser Angebote führen diese unter anderem auf den Massentourismus und die damit verbundenen steigenden Wohnungsmieten zurück. Eine Stellungnahme von Airbnb zu den jüngsten Entwicklungen lag zunächst nicht vor.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Schlösser, Natur, zweisprachiges Theater: Polnische Touristen haben Brandenburg als Urlaubsregion entdeckt. Welche Orte besonders gefragt sind und was sie dort anzieht.

Die deutsche Fluggesellschaft Condor ist auf der Suche nach neuen Eigentümern. Ihr Chef kann sich auch einen Verkauf an Airlines vom Golf vorstellen.

Mehr als 29.400 Beschwerden in nur sechs Monaten: Die Schlichtungsstelle Reise und Verkehr meldet einen Rekord – vor allem Flugreisende fordern Entschädigung nach Ausfällen und Verspätungen.

Trotz inflationsbedingter Belastungen plant die Mehrheit der Hamburger eine Sommerreise, achtet dabei jedoch verstärkt auf Rabatte und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Der klassische Strandurlaub bleibt dabei die beliebteste Urlaubsform.

Mittelgebirge, Städte, Freizeitparks: Sachsen hat im Sommer viel für einen abwechslungsreichen Urlaub zu bieten. Die Tourismusbranche rechnet mit weiteren Buchungen in den kommenden Wochen.

Eine aktuelle Umfrage von SAP Concur zeigt, dass deutsche Geschäftsreisende touristische Hotspots zunehmend meiden. Hohe Kosten, überfüllte Innenstädte und eingeschränkte Verfügbarkeiten beeinflussen demnach die Reiseplanung.

Klinik und Bett statt Strand: Für ein Paar endete der Traumurlaub auf Mauritius schon auf dem Hinflug - mit gebrochenen Wirbeln und Schmerzen. Im Nachgang klagen sie gegen den Reiseveranstalter.

Bayerns Tourismusministerin Michaela Kaniber hat eine neue Initiative zur strategischen Neuausrichtung des Tourismus gestartet. Grundlage der kommenden Beratungen sind die Ergebnisse einer branchenweiten Umfrage mit über 1.100 Teilnehmern.

Zum Start der Sommerferien hat ECPAT Deutschland eine Kampagne gegen Kindesmissbrauch im Tourismus gestartet. Gemeinsam mit Behörden und Reiseveranstaltern sollen Reisende für Zivilcourage sensibilisiert werden.

Eine aktuelle Auswertung von Airbnb identifiziert die beliebtesten deutschen Strandorte für den Sommer 2026. Dabei dominieren vor allem Ziele an der Ostseeküste das Ranking der Suchanfragen.