Spekulationen über möglichen TripAdvisor-Verkauf

| Tourismus Tourismus

Die US-amerikanische Buchungs- und Bewertungsplattform TripAdvisor bereitet sich auf eine eventuelle Übernahme vor. Das Unternehmen hat einen Sonderausschuss eingerichtet, um potenzielle Geschäftsvorschläge zu prüfen, was auch einen möglichen Verkauf einschließen könnte. Anleger reagieren positiv auf diese Entwicklung.

Laut einem Bericht von „skift.com“ sagte das Unternehmen am Montag, dass es einen möglichen Verkauf des Unternehmens an Liberty TripAdvisor prüfe, das seit langem eine Mehrheitsbeteiligung an der Reisebewertungsseite hält. TripAdvisor teilte zudem mit, dass ein Sonderausschuss aus unabhängigen Vorstandsmitgliedern gebildet wurde, „um Vorschläge für eine potenzielle Transaktion zu prüfen, nachdem Liberty TripAdvisor Holding vor kurzem seine Absicht bekannt gegeben hatte, mögliche Alternativen zu prüfen, die LTRP und TripAdvisor einbeziehen“.

Nach einem Bericht von „finanzen.net“ soll das Komitee außerdem das unabhängige Investmentbanking-Unternehmen Centerview Partners LLC als Finanzberater engagiert haben, um den Bewertungsprozess zu unterstützen. In einer Erklärung, die „finanzen.net“ vorliegt, erklärte das Unternehmen, dass keine Transaktion sicher sei. Das Komitee habe demnach noch keine Entscheidungen in Bezug auf eine mögliche Transaktion getroffen. Außerdem unterliege eine mögliche Transaktion weiteren Prüfungen und Abwägungen und erfordere die Zustimmung sowohl des Vorstands als auch des Sonderausschusses. Die Anleger reagieren bereits positiv auf die Spekulationen. Die Aktien von TripAdvisor verzeichneten am Montag bereits einen Anstieg um 13 Prozent, heißt es in dem Bericht.

Liberty TripAdvisor Holdings Inc. besitzt derzeit 21 Prozent der TripAdvisor-Stammaktien, hat aber – zusammen mit dem Großaktionär und Präsidenten und CEO von Liberty Media, Greg Maffei – effektiv die Mehrheit der Stimmrechte.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Tui rechnet mit der Rückholung seiner im Nahen Osten festsitzenden Kunden binnen einiger Tage. Geplant sei, die Urlauber mit Partner-Airlines nach Deutschland zurückzubringen, sagte Vorstandschef Sebastian Ebel.

Nach dem Kriegsausbruch im Iran sitzen zehntausende deutsche Urlauber im Nahen Osten fest. Während die Bundesregierung Evakuierungen für vulnerable Gruppen vorbereitet und Reisekonzerne wie Tui erste Rückflüge planen, warnen Behörden vor logistischen Engpässen und betrügerischen Umbuchungs-Hotlines.

Die Deutschen buchen ihren Sommerurlaub 2026 so früh wie nie zuvor. Während die Türkei und das Mittelmeer boomen und die Pauschalreise als Sicherheitsgarant gefragt ist, müssen die USA deutliche Einbußen hinnehmen. Der DRV präsentiert zum Start der ITB Berlin die aktuellen Marktdaten.

Die ITB Berlin 2026 startet heute mit rund 6.000 Ausstellern aus über 160 Ländern. Im Mittelpunkt der dreitägigen Fachmesse stehen neben dem Gastland Angola die technologische Transformation durch Künstliche Intelligenz, strategische Wachstumsfelder wie Medical- und LGBTQ+-Tourism sowie ein international besetzter Fachkongress zur Zukunft der Branche.

Während der deutsche Reisemarkt insgesamt stagniert, boomt das Geschäft mit Fernreisen nach Asien. Neue Daten von YouGov und Sinus belegen ein Wachstum von zwölf Prozent für die Fernstrecke Ost und zeigen, welche Milieus den Trend antreiben.

Die deutsche Reisewirtschaft erreicht 2025 ein neues Rekordniveau: Fast 88 Milliarden Euro gaben die Bundesbürger für ihren Urlaub aus. Der Trend geht klar zur organisierten Veranstalterreise, während im Zielgebiet die Preissensibilität steigt. Besonders Kreuzfahrten bleiben ein massiver Wachstumstreiber der Branche.

Rund 30.000 Reisende von deutschen Veranstaltern sind von der Eskalation in der Golfregion betroffen - sie sitzen dort fest oder können nicht an den Flughafen-Drehkreuzen umsteigen.

Träumen Sie von einer frischen Meeresbrise, neuen Horizonten und einer entspannten Auszeit vom Alltag, haben aber nur wenig Zeit? Dann sind Minikreuzfahrten die perfekte Lösung. Diese kurzen Seereisen, die meist zwischen drei und fünf Tagen dauern, bieten eine ideale Möglichkeit, die Welt der Kreuzfahrten kennenzulernen, ohne gleich eine mehrwöchige Reise buchen zu müssen.

Die Lage in der Golfregion spitzt sich weiter zu: Nach einem mutmaßlichen Drohnenangriff auf das Luxushotel Burj Al Arab in Dubai und der Sperrung der Lufträume sitzen tausende deutsche Urlauber fest. Das Auswärtige Amt hat eine Reisewarnung für die Region ausgesprochen, während Kreuzfahrtanbieter wie Tui Cruises ihre Fahrten absagen.

Die DZT präsentiert ihre globale Strategie für 2026. Mit vier Hauptkampagnen und einem klaren Fokus auf Kulinarik, Stadtkultur und Nachhaltigkeit will die Organisation das Rekordniveau der touristischen Wertschöpfung von über 78 Milliarden Euro weiter sichern und ausbauen.