Staatsanwaltschaft: Anfangsverdacht für Subventionsbetrug bei Tourismusverband-MV

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Im Fall angeblicher Unregelmäßigkeiten beim Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern ermittelt die Staatsanwaltschaft jetzt wegen des Verdachts des Subventionsbetrugs. Das Wirtschaftsministerium hatte im Februar Anzeige erstattet, nachdem eigenen Angaben zufolge Unregelmäßigkeiten bei der Abrechnung von Fördermitteln aufgefallen waren. 

Daraufhin prüfte die Staatsanwaltschaft Schwerin zunächst, ob es einen Anfangsverdacht gibt. Diese Prüfung sei nun abgeschlossen und ein Anfangsverdacht werde bejaht, sagte eine Sprecherin der Ermittlungsbehörde auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern ist ein eigenständiger, aber nahezu vollständig vom Land finanzierter Verein, der als Landestourismusorganisation fast ausschließlich Landesaufgaben ausführt und dafür nach eigenen Angaben knapp sechs Millionen Euro Förderung pro Jahr erhält. Darin enthalten sind auch alle Personalkosten. (dpa)


 

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