Tornado richtet große Schäden am Flughafen Antalya an

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Die türkische Mittelmeerküste musste am Wochenende mehrere schwere Unwetter überstehen. Rund um den Badeort Antalya kam es Medienberichten zufolge zu ungewöhnlich starken Gewittern und Regenfällen. In Küstennähe bildeten sich demnach gleich mehrfach Tornados. Eine dieser Windhosen wütete am Samstagvormittag auch am Flughafen Antalya. 

Wie n-tv von einer Fraport-Sprecherin erfuhr, traf der Tornado den Flughafen mitten im regulären Wochenendbetrieb. Zwei Passagierbusse und ein VIP-Bus seien erfasst und teils umgeworfen worden. Mehrere Personen mussten ins Krankenhaus. Doch auch die auf dem Flugfeld stehenden Flugzeuge wurden durch umherfliegende Trümmer beschädigt. Die Höhe des Sachschadens ist aber noch unbekannt. 
 

Grund für die derzeitige Wetterlage ist ein Tiefdruckgebiet über der Ägäis, dessen Ausläufer laut n-tv große Mengen an feuchtwarmen Luftmassen in Richtung Türkei schaufeln würden. Da die Luft dort auf Kaltluft aus den Bergen treffe, können sich die Windhosen bilden. Wie n-tv Meteorologe Björn Alexander erklärte, rotieren diese zunächst in horizontaler Richtung. Bilde sich in diesem Umfeld dann eine Gewitterzelle, könne sich der Rotationskörper aufrichten. 


 

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