Tourismusverband rechnet trotz Corona mit Dresdner Striezelmarkt

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Der Tourismusverband Dresden setzt darauf, dass der traditionsreiche Striezelmarkt in der sächsischen Landeshauptstadt in diesem Jahr trotz der Corona-Pandemie stattfinden wird.

«Die Vorweihnachtszeit gehört im Dresden-Tourismus seit jeher zu den umsatzstärksten Wochen des Jahres», teilte der Verband am Mittwoch mit. Sowohl der Striezelmarkt als auch die anderen Weihnachtsmärkte in der Stadt seien lebensnotwendig für den Erfolg des Adventsgeschäfts von Hotels und Gaststätten, Gästeführern und Kultureinrichtungen sowie deren Partnern und Lieferanten.

Sachsen ist derzeit das Bundesland mit der höchsten Corona-Infektionsrate. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab die Sieben-Tages-Inzidenz am Mittwoch mit 459,4 an.

Der Tourismusverband argumentiert, die Branche sei nach den Umsatzausfällen durch die Lockdowns und das Wegbleiben internationaler Gäste arg gebeutelt, Arbeitsplätze seien in Gefahr. «Deshalb vertrauen wir darauf, dass die Stadtverwaltung alles daran setzen wird, die Bestimmungen zum Corona-Schutz umzusetzen und insbesondere den Striezelmarkt zu ermöglichen.» Auch ein generelles Alkoholverbot lehnt der Verband ab: «Glühwein gehört zum Striezelmarkt wie Christstollen und erzgebirgische Volkskunst.» (dpa)


 

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