TÜV Nord prüft Hygiene-Standards in türkischen und ägyptischen Hotels

| Tourismus Tourismus

Kurz vor dem Start der Urlaubssaison hat der TÜV Nord bekannt gegeben, Urlaubshotels und Restaurants in der Türkei und in Ägypten gegen das Coronavirus zu sichern. Das türkische Ministerium für Kultur und Tourismus habe den TÜV Nord als Auditor für das «Programm für sicheren Tourismus» zugelassen, teilte eine Unternehmenssprecherin am Mittwoch auf Anfrage mit. An dem Programm können sich Gastronomen und Hotels freiwillig beteiligen und so bei Urlaubern um Vertrauen werben.

In Ägypten überprüfe das Unternehmen für den Hotelverband EHA die Hygiene-Kriterien in Hotels und Ferienanlagen. Dabei müssten Unterkünfte nachweisen, dass sie internationale Standards für Lebensmittelsicherheit und Gesundheit einhalten.

Die Auditoren werden demnach unter anderem einem Fragebogen folgen, der auf der Webseite des türkischen Tourismusministeriums schon einsehbar ist. Auf rund zehn Seiten geht es dabei um Details der Hygiene in Küchen, Toiletten oder Hotelzimmern - beispielsweise um die Frage, ob automatische Heißlufthändetrockner abgestellt oder Tische mit Wegwerfservietten ausgestattet wurden.

Am Dienstag war bekannt geworden, dass sich die türkische Regierung und der TÜV Süd auf eine Zusammenarbeit zur Sicherung von Hotels und Restaurants geeinigt hatten. Mitarbeiter von TÜV Süd würden nun ausgewählte Unternehmen regelmäßig überprüfen und damit einen «wichtigen Beitrag zur Hygiene» leisten, sagte eine TÜV-Sprecherin. Auch der TÜV Rheinland soll für Audits ausgewählt worden sein.

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Schlösser, Natur, zweisprachiges Theater: Polnische Touristen haben Brandenburg als Urlaubsregion entdeckt. Welche Orte besonders gefragt sind und was sie dort anzieht.

Die deutsche Fluggesellschaft Condor ist auf der Suche nach neuen Eigentümern. Ihr Chef kann sich auch einen Verkauf an Airlines vom Golf vorstellen.

Mehr als 29.400 Beschwerden in nur sechs Monaten: Die Schlichtungsstelle Reise und Verkehr meldet einen Rekord – vor allem Flugreisende fordern Entschädigung nach Ausfällen und Verspätungen.

Trotz inflationsbedingter Belastungen plant die Mehrheit der Hamburger eine Sommerreise, achtet dabei jedoch verstärkt auf Rabatte und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Der klassische Strandurlaub bleibt dabei die beliebteste Urlaubsform.

Mittelgebirge, Städte, Freizeitparks: Sachsen hat im Sommer viel für einen abwechslungsreichen Urlaub zu bieten. Die Tourismusbranche rechnet mit weiteren Buchungen in den kommenden Wochen.

Eine aktuelle Umfrage von SAP Concur zeigt, dass deutsche Geschäftsreisende touristische Hotspots zunehmend meiden. Hohe Kosten, überfüllte Innenstädte und eingeschränkte Verfügbarkeiten beeinflussen demnach die Reiseplanung.

Klinik und Bett statt Strand: Für ein Paar endete der Traumurlaub auf Mauritius schon auf dem Hinflug - mit gebrochenen Wirbeln und Schmerzen. Im Nachgang klagen sie gegen den Reiseveranstalter.

Bayerns Tourismusministerin Michaela Kaniber hat eine neue Initiative zur strategischen Neuausrichtung des Tourismus gestartet. Grundlage der kommenden Beratungen sind die Ergebnisse einer branchenweiten Umfrage mit über 1.100 Teilnehmern.

Zum Start der Sommerferien hat ECPAT Deutschland eine Kampagne gegen Kindesmissbrauch im Tourismus gestartet. Gemeinsam mit Behörden und Reiseveranstaltern sollen Reisende für Zivilcourage sensibilisiert werden.

Eine aktuelle Auswertung von Airbnb identifiziert die beliebtesten deutschen Strandorte für den Sommer 2026. Dabei dominieren vor allem Ziele an der Ostseeküste das Ranking der Suchanfragen.