Tui mit Corona-Versicherung und ohne Party-Urlaube

| Tourismus Tourismus

Für mehr Sicherheit im Urlaub bietet Tui den eigenen Gästen nun einen Covid-19-Versicherungsschutz. Der neue Reiseschutz „Covid Protect“ ist kostenfrei für alle Tui-Gäste, die bis Ende 2020 in den Urlaub reisen und greift nicht nur für Neubuchungen, sondern auch für Gäste, die ihren Urlaub bereits gebucht haben.

Eine Notfall-Hotline und eine App bieten medizinische Telebetreuung während des Urlaubs. Die Kosten für einen PCR-Test und eine Heilbehandlung werden übernommen, Quarantänekosten bis zu einem Festbetrag. Auch die medizinische Rückführung nach Deutschland im Ambulanzjet in ein Krankenhaus nahe des Wohnortes ist möglich, sofern dem keine medizinischen oder sonstigen Gründe entgegenstehen.

„Wir haben in den vergangenen Wochen alles daran gesetzt, dass unsere Kunden wieder einen entspannten und – was am Wichtigsten ist – sicheren Urlaub genießen können. Für einen sorgenfreien Urlaub sichern wir jetzt alle Tui-Reisen mit unserem neuen „Covid Protect“-Reiseschutz ab. Damit bieten wir unseren Kunden die Gewähr, dass ihnen während des Urlaubs im Regelfall keine zusätzlichen Kosten im Zusammenhang mit Covid-19 entstehen, die durch eine reguläre Reisekrankenversicherungen nicht abdeckt sind“, sagt Marek Andryszak, Vorsitzender der Geschäftsführung Tui Deutschland.

Keine Party-Urlaube in 2020

Gleichzeitig hat die TUI für das Jahr 2020 alle Partyreisen abgesagt. Während der Corona-Krise „wolle man ein Zeichen setzen“, wie das Unternehmen „dieser Form von Tourismus gegenüberstehe“. Andryszak erklärte laut Redaktionnetzwerk Deutschland: „“Wir stehen für einen ruhigen Urlaub. Das ist auch etwas angenehmes, das wir ausprobieren sollen, anstatt auf Biegen und Brechen etwas zu machen, was derzeit einfach nicht angesagt ist.“

Neuer TUI-Reiseschutz im Überblick:

  • 24/7-Notfall-Hotline und App mit ärztlicher Teleberatung und medizinischer Assistenz
  • Medizinische Rückführung und medizinische Heilbehandlungskosten
  • Übernahme von Heilbehandlungskosten inklusive PCR-Test
  • Medizinischer Rücktransport in ein deutsches Krankenhaus, sofern keine medizinischen Gründe oder sonstigen regulatorischen Vorschriften (z.B. Flugverbote) dagegen sprechen
  • Heimreise von Familienangehörigen (Übernahme von Mehrkosten und Umbuchungsgebühren)

Quarantänekosten-Garantie

  • Bei Infektion oder bei Verdacht auf eine Infektion mit dem SARS-COV-2 Virus oder ähnlicher Viren und behördlich angeordneter individueller Quarantäne oder auch bei Verweigerung der Einreise aufgrund einer Körpertemperaturkontrolle
  • Unterbringungskosten aufgrund von Quarantäne bis zu 14 Nächten
  • Kosten des Rückflugtickets, sofern der ursprünglich gebuchte Flug nicht umbuchbar ist
  • Kostenübernahme bis maximal 3.500 Euro pro Person

 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Schlösser, Natur, zweisprachiges Theater: Polnische Touristen haben Brandenburg als Urlaubsregion entdeckt. Welche Orte besonders gefragt sind und was sie dort anzieht.

Die deutsche Fluggesellschaft Condor ist auf der Suche nach neuen Eigentümern. Ihr Chef kann sich auch einen Verkauf an Airlines vom Golf vorstellen.

Mehr als 29.400 Beschwerden in nur sechs Monaten: Die Schlichtungsstelle Reise und Verkehr meldet einen Rekord – vor allem Flugreisende fordern Entschädigung nach Ausfällen und Verspätungen.

Trotz inflationsbedingter Belastungen plant die Mehrheit der Hamburger eine Sommerreise, achtet dabei jedoch verstärkt auf Rabatte und das Preis-Leistungs-Verhältnis. Der klassische Strandurlaub bleibt dabei die beliebteste Urlaubsform.

Mittelgebirge, Städte, Freizeitparks: Sachsen hat im Sommer viel für einen abwechslungsreichen Urlaub zu bieten. Die Tourismusbranche rechnet mit weiteren Buchungen in den kommenden Wochen.

Eine aktuelle Umfrage von SAP Concur zeigt, dass deutsche Geschäftsreisende touristische Hotspots zunehmend meiden. Hohe Kosten, überfüllte Innenstädte und eingeschränkte Verfügbarkeiten beeinflussen demnach die Reiseplanung.

Klinik und Bett statt Strand: Für ein Paar endete der Traumurlaub auf Mauritius schon auf dem Hinflug - mit gebrochenen Wirbeln und Schmerzen. Im Nachgang klagen sie gegen den Reiseveranstalter.

Bayerns Tourismusministerin Michaela Kaniber hat eine neue Initiative zur strategischen Neuausrichtung des Tourismus gestartet. Grundlage der kommenden Beratungen sind die Ergebnisse einer branchenweiten Umfrage mit über 1.100 Teilnehmern.

Zum Start der Sommerferien hat ECPAT Deutschland eine Kampagne gegen Kindesmissbrauch im Tourismus gestartet. Gemeinsam mit Behörden und Reiseveranstaltern sollen Reisende für Zivilcourage sensibilisiert werden.

Eine aktuelle Auswertung von Airbnb identifiziert die beliebtesten deutschen Strandorte für den Sommer 2026. Dabei dominieren vor allem Ziele an der Ostseeküste das Ranking der Suchanfragen.