Tui setzt in Großbritannien auf ChatGPT

| Tourismus Tourismus

Der Reisekonzern Tui baut seine Digitalisierung weiter aus und integriert jetzt künstliche Intelligenz in die Kundenkommunikation. Als Pilotprojekt in der Tui-App können Urlauber nun mit ChatGPT kommunizieren und personalisierte Reiseangebote abrufen. Das Angebot richtet zunächst nur an die Kunden aus Großbritannien.

„ChatGPT liefert Tui-Kunden Antworten zu Urlaubszielen und personalisierte Empfehlungen für Ausflüge, Aktivitäten sowie für Eintrittskarten von Sehenswürdigkeiten“, teilt das Unternehmen laut WELT mit. Und weiter: „Basierend darauf, wie detailliert Kunden die Art des von ihnen gewünschten Erlebnisses beschreiben – zum Beispiel kulinarische Entdeckungstouren, Abenteuerausflüge oder Museumsbesuche – liefert die App via ChatGPT eine verfeinerte und relevante Auswahlliste mit Beschreibungen, Bildern und Links.“ Im Anschluss können die Kunden ihre Erlebnisse direkt in der App buchen.

Sebastian Ebel, CEO der Tui Group, betont laut WELT die Offenheit des Unternehmens für innovative Technologien wie die generative künstliche Intelligenz. Das Unternehmen wolle „führend beim Einsatz neuer Technologien zu sein“ und die Zukunft des Tourismus aktiv mitgestalten.

Die Einführung von KI birgt jedoch Herausforderungen, da mögliche technische Risiken und Falschinformationen vermieden werden müssen. Tui betont jedoch, dass man keine Kundendaten über ChatGPT weitergegeben werde und bereits Maßnahmen ergriffen worden sind, um unangemessene Antworten einzuschränken.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Streit ums Handgepäck: Das Oberlandesgericht in Hamm kippt die Ein-Stück-Regel einer spanischen Fluggesellschaft. Zu den umstrittenen Maßen sagen die Richter aber nichts.

Die Bemühungen von Schweiz Tourismus, den Overtourismus durch eine gezielte Lenkung der Gäste zu dämpfen, zeigen bislang keine messbare Wirkung. Während touristische Zentren weiter stark wachsen, profitieren kleinere Regionen kaum von der staatlich geförderten Strategie.

Der World Travel & Tourism Council (WTTC) hat eine weltweite Kampagne zur Bestimmung der 7 zeitgenössischen Weltwunder gestartet. Der Auswahlprozess orientiert sich an festen Kriterien und ist auf ein Jahr angelegt.

Mit der Eröffnung der Tiroler Zugspitzbahn am 5. Juli 1926 begann eine neue Ära des Alpentourismus. Als erste Seilbahn Tirols und zweitälteste Österreichs machte sie die Zugspitze erstmals bequem für Gäste aus aller Welt erreichbar.

Der Deutsche Reiseverband prognostiziert für das laufende Touristikjahr trotz geopolitischer Unsicherheiten ein leichtes Umsatzwachstum. Während Mittelmeerziele und Kreuzfahrten zulegen, bleiben Fernreisen hinter den Erwartungen zurück.

Der Deutsche Alpenverein, der Österreichische Alpenverein und Alpenvereine in Südtirol starten eine gemeinsame Kampagne gegen Bettwanzen auf Berghütten. Beim DAV sind nach eigenen Angaben jährlich fünf bis 20 Hütten betroffen.

Eine neue Untersuchung zeigt, dass zwei Drittel der deutschen Geschäftsreisenden ihre Dienstreisen für private Aufenthalte verlängern. Besonders inländische Großstädte profitieren von diesem Trend, bei dem Reisende im Durchschnitt drei zusätzliche Nächte buchen.

Eine aktuelle Untersuchung zeigt deutliche Preisunterschiede bei deutschen Ferienhäusern, wobei Sylt das Ranking anführt. In den Alpenregionen bleibt der Tegernsee die teuerste Lage, erreicht jedoch nicht das Preisniveau der Küstenhotspots.

Für das von der Helma-Insolvenz betroffene Ostseeresort Olpenitz ist ein neuer Investor gefunden worden. Der Käufer übernimmt rund 39.000 Quadratmeter Entwicklungsflächen und soll auch weitere Bauabschnitte des Poseidon fertigstellen.

Die Niederlande sind weit mehr als nur das Land von Tulpen, Windmühlen und Käse. Für viele Reisende bietet das Nachbarland eine perfekte Mischung aus Entspannung, Natur und Kultur. Wer eine Auszeit vom Alltag sucht, muss nicht unbedingt in den Flieger steigen. Ein Urlaub bei den niederländischen Nachbarn ist unkompliziert, abwechslungsreich und ideal für Familien, Paare oder Alleinreisende.