Tui startet neue Plattform für Rundreisen

| Tourismus Tourismus

"Tui Tours“ ist an den Start gegangen – eine neue Plattform des Reisekonzerns, die maßgeschneiderte Rundreisen weltweit ermöglichen soll. Der Fokus liegt auf individuell anpassbaren Reiserouten, die flexibel in Echtzeit geplant und gebucht werden können – ein Schritt, mit dem Tui auf den wachsenden Wunsch nach personalisierten Reiseerlebnissen reagiert.

„Individuelle Rundreisen sind ein stark wachsender Markt“, sagt Ilka Lauenroth, Direktorin Vertrieb & Franchise bei Tui Deutschland. „Mithilfe der neuen Technologie und der deutlichen Ausweitung unseres Produktportfolios für maßgeschneiderte Reisen erwarten wir ein kräftiges Wachstum.“

Das neue Angebot richtet sich insbesondere an Reisebüros, die aus rund 200 vorbereiteten Reiserouten wählen oder vollständig neue Reisen konfigurieren können – inklusive Flügen, Unterkünften, Transfers, Mietwagen, Aktivitäten und Reiseleitern. Möglich ist dies laut Tui in über 60 Ländern, darunter beliebte Fernreiseziele wie die USA, Kanada und Thailand, aber auch europäische Destinationen wie Griechenland und Italien.

Die neue Plattform entstand in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Unternehmen Nezaza und wurde bereits in Belgien, Frankreich und den Niederlanden erfolgreich eingeführt. Nun folgt der deutsche Markt. Ergänzt wird das Angebot durch Tui-eigene Erlebnisse über Tui Musement, die zusätzlichen Mehrwert schaffen sollen.

Aktuell umfasst das weltweite Tui-Rundreiseportfolio rund 300 Programme – vor allem auf der Fernstrecke, etwa in Costa Rica, Vietnam oder Jordanien. Besonders stark sei derzeit die Nachfrage in Asien und Ostafrika, so Lauenroth.

Mit der neuen Plattform will Tui sowohl den Vertrieb stärken als auch Reisenden ein höheres Maß an Flexibilität und Individualisierung bieten – vom klassischen Roadtrip über kulturelle Rundreisen bis hin zu Aktivurlauben mit persönlicher Note.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ist das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern zu teuer geworden? Immer mehr Urlauber sind einer Umfrage zufolge unzufrieden mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis. Der Start ins Tourismusjahr 2026 ist trotzdem vielversprechend ausgefallen.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass sieben von zehn Österreichern trotz wirtschaftlicher Unsicherheit eine Sommerreise planen. Die gestiegenen Lebenshaltungskosten führen jedoch zu reduzierten Budgets, vermehrten Urlauben im Inland und einer sensibleren Sicherheitsplanung.

Seit seiner Eröffnung 1992 fehlt dem Münchner Flughafen ein Fernbahnhof. Die Hoffnungen auf eine Behelfslösung haben sich zerschlagen. Eine Prüfung ergab, dass ICE-Züge nicht auf der bestehenden Trasse für S-Bahnen und Regionalzüge fahren können.

Der Reiseveranstalter Dertour verzeichnet für den Sommer 2026 eine starke Reiselust der Deutschen bei stabilen Preisen trotz gestiegener Kerosinkosten. Neben frühzeitigen Buchungen für klassische Sonnenziele und Fernreisen gewinnt das Last-Minute-Segment an Dynamik.

Eine Cover-Analyse zeigt die beliebtesten Urlaubsregionen deutscher Fachredaktionen über einen Zeitraum von drei Jahren. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass gedruckte Reisemagazine verstärkt auf naturnahe Rückzugsorte und Bergregionen abseits des Massentourismus setzen.

Das Städtische Klinikum Wolfenbüttel rät Allergikern mit Anaphylaxie-Risiko zur Mitnahme eines ärztlich verordneten Notfallsets im Reisegepäck. Für den Transport von Adrenalin im Flugzeughandgepäck ist eine mehrsprachige ärztliche Bescheinigung erforderlich.

Die DDR-Marineplattform Ostervilm vor Rügen wurde an ein österreichisches Fertighausunternehmen versteigert. Die neuen Eigentümer planen den Umbau der maroden Ostsee-Station zu einem exklusiven, ökologischen Hotel- und Veranstaltungsort.

Eine Untersuchung von Klarna belegt einen deutlichen Wandel im deutschen Urlaubsverhalten hin zu häufigeren und kürzeren Reisen im Jahr 2026. Dies bringt veränderte Anforderungen an die kontinuierliche Finanzplanung und das persönliche Reisebudget mit sich.

Millionen Fans werden zur Fußball-WM in Nordamerika erwartet. Die USA rechnen mit dem bestbesuchten Turnier der Geschichte. Für die Gastgeber geht es um weit mehr als Sport.

Fünf deutsche Gemeinden von den Alpen bis zur Ostsee bewerben sich bei der Welttourismusorganisation um die Auszeichnung als beste Tourismusdörfer der Welt. Die Orte folgen auf die Vorjahressieger Bad Hindelang und Schiltach.