Verband fordert Unterscheidung zwischen Ferienhaus und anderen Unterkünften

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Der Deutsche Ferienhausverband fordert in der Corona-Pandemie eine Unterscheidung zwischen Ferienhausurlaub und anderen Unterkunftsformen. Nach sachlichen Kriterien seien Ferienhäuser und Wohnungen bei den Öffnungen vorzuziehen, schrieb der Verband in einem offenen Brief an die zuständigen Bundes- und Landesminister. Der Verband forderte eine Perspektive für Ferienhausvermieter mit einem Neustart zu den Osterferien.

«Wir sehen eindeutig den Gleichheitsgrundsatz gemäß Artikel 3 Grundgesetz verletzt, wenn Ferienwohnungen gemeinsam mit nicht-autarken Unterkunftsformen in der Öffnungsdebatte hintangestellt werden», argumentierte Verbandschef Göran Holst am Freitag.

Beherbergungsformen könnten nach objektiven Gesichtspunkten unterschieden werden, so wie sich der Einzelhandel in verschiedene Branchen gliedere. Es spreche demnach nichts gegen eine frühzeitigere Öffnung von Ferienwohnungen.

Zugleich übte Holst scharfe Kritik am Ergebnis der Bund-Länder-Runde, bei der der aktuelle Lockdown bis zum 7. März verlängert worden war. «Statt das dringend ersehnte Konzept vorzulegen, zu welchen Bedingungen der Tourismus in Deutschland wieder starten kann, verweisen Bund und Länder auf das nächste Treffen am 7. März.» Die Politik lasse eine ganze Branche im Regen stehen. (dpa)


 

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