Vom Wüstenlabor bis zur höchsten Bar der Welt: Sieben einzigartige Bauwerke zum Tag der Architektur

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Am 29. und 30. Juni 2019 findet der Tag der Architektur in Deutschland statt, an dem die Architektenkammern besondere Architekturhighlights präsentieren. Das Motto des diesjährigen Tages der Architektur lautet „Räume prägen“. Für die verschiedensten Zwecke schaffen sich Menschen Räume, seien es private Rückzugsorte oder Räume zur gemeinsamen Nutzung wie öffentliche Gebäude, Parks oder Plätze. Auch weltweit betrachtet, gibt es einzigartige Bauwerke, die ganz besondere Räume darstellen.

Vom Kaufhaus zum Museum: The James Museum, St. Pete/Clearwater

Das James Museum of Western & Wildlife Art in St. Pete/Clearwater in Florida ist nicht nur ein Raum, der eindrucksvolle Kunstwerke des amerikanischen Westens aus einer historischen und doch modernen Perspektive präsentiert. Auch architektonisch ist das Museum besonders: Die doppelstöckige Lobby des James Museums mit ihren edlen Sandsteinwänden und dem fast sechs Meter hohen Wasserfall inmitten des Gebäudes ist für sich gesehen schon einen Besuch wert. Die Ausstellung samt Museumsshop und Café umfasst ein Drittel des mehr als 8.000 Quadratmeter großen Gebäudes, das ursprünglich als Kaufhaus genutzt wurde und in nur einem Jahr Umbauzeit seine neue Ausstattung und Ausrichtung erhielt.

 

Wüstenlabor in Arizona: Taliesin West, Scottsdale
Frank Lloyd Wright gehörte ohne Frage zu den bekanntesten und schillerndsten Vertretern der amerikanischen Architekturszene. Mit dem Taliesin West vor den Toren Scottsdales schuf er 1937 nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern gleichzeitig auch einen persönlichen Rückzugsort und sein eigenes Wüstenlabor. Wrights Verständnis von einer organischen Architektur zeigt sich in dem ganzen Gebäude. Es wird deutlich, dass Natur, Farben und Materialien der atemberaubenden Sonora Wüste das Architekturgenie maßgeblich inspirierten. Taliesin West war allerdings nicht nur Wrights Rückzugsort, sondern zugleich Architekturschule. Auch heutzutage ist das Gebäude Hauptsitz der Frank Lloyd Wright School of Architecture. Wrights Ideen und zahlreiche Werke seiner Schüler sind daher auch im gesamten Stadtbild von Scottsdale wiederzufinden.
 

Lichtdurchflutetes Kunstparadies: Parrish Art Museum, Long Island
Wie eine überdimensional große Scheune sieht es aus, das Parrish Art Museum auf Long Island. Das vom renommierten Schweizer Architektenbüro Herzog & de Meuron konzipierte, 200 Meter lange und 28 Meter breite Kunstmuseum besteht aus zwei parallel ausgerichteten Hallen, die über einen langen Flur miteinander verbunden sind. Die Außenwände bestehen aus Beton und erinnern an riesige Buchstützen, die das Gebäude in Form halten sollen. Die gut 1.400 Quadratmeter großen Ausstellungsräume werden fast ausschließlich nur mit Tageslicht beleuchtet, sodass die mehr als 3.000 Kunstwerke von unter anderem Chuck Close, Dan Flavin oder Louise Bourgeois in natürlichem Licht präsentiert werden. 
 

Natur & Design vereint: Mövenpick Resort Kuredhivaru, Malediven
Das Mövenpick Resort Kuredhivaru überzeugt mit natürlicher Schönheit im Noonu Atoll, den nördlichen Malediven. In gemütlicher Abgeschiedenheit fließen die organischen Formen des Resorts nahtlos in die Natur über. Die einzigartigen architektonischen Merkmale und die unverwechselbaren Designelemente gehen auf das polnische Unternehmen MOTIV zurück. Im Zentrum stand für die Architekten, die unberührte Insel in ihrer Erscheinung zu erhalten. So war neben indonesischen und maledivischen Einflüssen vor allem die Natur maßgebliche Inspirationsquelle. Die aus Kokosnussholz geformten Möbel und mit handgefertigten quadratischen Kokosnussspitzen veredelten Innenmosaike schaffen ein edles Ambiente. Nachhaltigkeit spielt auch in der Architektur eine bedeutende Rolle. Das Resort bemüht sich um die Erhaltung und Neupflanzung von Kokospalmen, um das Gleichgewicht auf der Insel nicht zu gefährden. Ein traumhafter Raum zur Entspannung. 
 

Ein Meer von Kristallen: Große Sultan-Qabus-Moschee, Oman 
Ein weiteres architektonisches Meisterwerk, welches eher noch zu den Geheimtipps gehört, kennt der Abenteuerreiseveranstalter Flash Pack. Die 2001 eröffnete Hauptmoschee befindet sich in Muskat und gilt nicht nur als eines der wichtigsten Bauwerke des Landes, sondern ist auch eine der größten Moscheen der Welt. Besonders beeindruckend ist das Interieur der Großen Sultan-Qabus-Moschee: Handgeschnitzte Mosaikkacheln an den Wänden und ein großer Kristallleuchter, der aus über 600.000 Swarovski-Kristallen besteht sorgen für einen überwältigenden Gesamteindruck. 
 

Die höchste Bar der Welt: The Ritz-Carlton, Hongkong
Wo sich die höchste Bar der Welt befindet, weiß das Luxusreiseunternehmen INTOSOL Holdings PLC. Diese findet man im Luxushotel The Ritz-Carlton, Hongkong, welches sich von der 108. bis 116. Etage im 490 Meter hohen International Commerce Center Tower befindet. Die von der japanischen Innenarchitekturfirma Wonderwall designte Ozone Bar lockt ganz nach dem Motto „It’s all about the view“ mit spektakulären Ausblicken und ist ein einzigartiger Raum für den ein oder anderen Drink und guter Gesellschaft. Übrigens: In dem Luxushotel findet man auch das höchstgelegene Spa der Welt: Auf der 116. Etage erwartet die Gäste des Hotels eine atemberaubende Aussicht, während sie im Pool ihre Bahnen ziehen. 
 

Einzigartiger Ausblick an der Garden Route: SOUL on Rainbow’s End, Knysna
An der Garden Route gelegen, befindet sich das SOUL on Rainbow’s End im beliebten Ort Knysna. Die Lage des Hotels ist einmalig: Das Mitglied der hochkarätigen SOUL Private Collection liegt am Rand einer Klippe von der aus sich atemberaubende Ausblicke auf die Landschaft und den wilden Ozean ergeben. Exklusivität ist mit lediglich drei Suiten mit Meerblick garantiert. Das SOUL on Rainbow’s End ist auch ein hervorragender Ort für die Flitterwochen. Besonders romantisch ist ein Dinner zu zweit mit dem unübertroffenen Blick auf das Meer, während sich der Himmel rötlich färbt. Ein Raum für unvergessliche Momente zu Zweit. 
 


 

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