Wohin mit dem Bargeld aus dem Urlaub?

| Tourismus Tourismus

Wer am Ende des Urlaubs noch Bargeld in der Landeswährung im Portemonnaie hat, kauft oft noch schnell Snacks, Getränke oder Andenken damit. Häufig bleibt trotzdem etwas übrig – und zurück in Deutschland kann man mit diesen Münzen und Scheinen nichts mehr anfangen.

Wechselstuben und Banken, die ausländische Währungen in Euro zurückwechseln, gibt es zwar. Allerdings muss man dann oft ungünstige Wechselkurse in Kauf nehmen. Zudem fielen meist auch Gebühren an, teilt der Bundesverband deutscher Banken mit. Zusätzlicher Haken: Münzen würden in der Regel nicht zurückgetauscht, sondern nur Scheine. Ein Umtausch lohne sich also eher bei hohen Summen, nicht aber bei kleineren Beträgen.

Restdevisen können auch gespendet werden

Oft sind es jedoch Kleckerbeträge in der Landeswährung, die noch im Geldbeutel stecken. Wohin also mit dem übrig gebliebenen Bargeld, wenn man es nicht umtauschen möchte? Eine Möglichkeit sei eine Spende, schlägt der Bankenverband vor. Spendenboxen für gemeinnützige Organisationen stehen in vielen Geschäften.

Die Welthungerhilfe zum Beispiel betont auf ihrer Website: Alte und ausländische Währungen seien wertvolle Spenden. Man könne solche Restdevisen auch postalisch zusenden – man kümmere sich dann um den Rest.

Oder man behält das restliche Geld einfach bis zur nächsten Reise in das Land in einem Sparschwein. Dann darf man nur nicht vergessen, die Münzen und Scheine vor dem Urlaubsstart dort herauszufummeln und einzupacken. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Deutsche Tourismusverband sucht ab sofort Projekte für den Deutschen Tourismuspreis 2026. Bewerbungen können bis Anfang Juni eingereicht werden, bevor die Preisverleihung im November in Leipzig erfolgt.

Weniger Übernachtungen, weniger Gäste: Der Berliner Tourismus blieb auch 2025 hinter früheren Werten zurück. Auch Stadtführer merken das. Welche Touren dennoch besonders gefragt sind.

Der US-Fahrdienstvermittler Uber hat die Übernahme des Berliner Unternehmens Blacklane angekündigt. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und soll voraussichtlich bis Ende 2026 abgeschlossen werden.

Eine Studie von BCD Travel zeigt, dass Transportunfälle und Krankheiten die größten Sorgen auf Geschäftsreisen sind. Trotz des Vertrauens in gebuchte Hotels wissen viele Mitarbeiter nicht, wie sie im Notfall Hilfe erhalten.

Eine aktuelle Analyse vergleicht europäische Städte für die Osterfeiertage 2026 hinsichtlich der Kosten für Ferienhäuser und des zu erwartenden Wetters. Ziele in Spanien und Italien überzeugen durch ein vorteilhaftes Preis-Wetter-Verhältnis.

Obwohl sie pünktlich zwei Stunden vor Abflugzeit am Flughafen waren, verpassten zwei Reisende ihren Flug - weil die Schlangen am Check-in zu lang waren. Nicht ihre Schuld, sagt ein Gericht.

Die Zahl der Camping-Übernachtungen in Deutschland ist 2025 laut Destatis auf 44,7 Millionen gestiegen. Besonders gefragt bleiben Ostsee und Schwarzwald, während auch die Preise deutlich zugelegt haben.

Lonely Planet hat eine neue App und buchbare Reiseangebote vorgestellt. Das Unternehmen baut damit laut eigenen Angaben seine Ausrichtung auf eine digitale Reiseplattform weiter aus.

Seit Beginn des Iran-Kriegs zieht es mehr Urlauber nach Westeuropa. Eurowings stockt das Angebot kräftig auf – ein Klassiker ist besonders gefragt. Aus Spanien kommen aber schlechte News.

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe und Aldiana setzen ihre Zusammenarbeit im Jahr 2026 fort. Im September findet die traditionelle Ehrung der erfolgreichsten deutschen Olympia- und Paralympics-Teilnehmer im ägyptischen Aldiana Club Naga Bay statt.