62-Jähriger nach Handgranaten-Drohung in U-Haft

| War noch was…? War noch was…?

Nach dem Zeigen einer Handgranate und einem Polizeieinsatz mit Schussabgabe in Bielefeld muss ein 62-Jähriger in Untersuchungshaft. Laut Mitteilung der Polizei hätten sich bei den Ermittlungen Hinweise auf eine schwere räuberische Erpressung durch den Tatverdächtigen ergeben. 

Der polizeibekannte Mann hatte am Sonntag in einem Restaurant im Stadtteil Sennestadt Alkohol verlangt. Als ihm dieser vom Personal verwehrt wurde, soll er die Handgranate gezeigt haben. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen begleitete ein Mitarbeiter den 62-Jährigen daraufhin vor die Tür. Dort forderte der Tatverdächtige erneut Alkohol. Mit Nachdruck verwies er erneut auf die Handgranate. Daraufhin bekam er eine Flasche Wodka.

Den Vorgang vor der Restaurant-Tür bewertet die Staatsanwaltschaft als  schwere räuberische Erpressung. Zudem wird dem Mann der Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vorgeworfen.

Ein Haftrichter ordnete am Donnerstag Untersuchungshaft an. Nachdem die Polizei ihn vor dem Gebäude mit einem Schuss gestoppt hatte (Tageskarte berichtete), wird der Tatverdächtige derzeit noch im Krankenhaus wegen seiner Verletzung stationär behandelt. 

Er soll während des Vorfalls stark alkoholisiert werden gewesen sein. Die Analyse der Blutwerte steht laut Mitteilung noch aus. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Castel Fragsburg bei Meran nimmt einen renovierten Tennisplatz in Betrieb. Die Anlage aus den 1970er-Jahren wurde nach einer langen Phase der Verwilderung für den Hotelbetrieb wieder instand gesetzt.

Neue Erkenntnisse nach der Feuerkatastrophe in Thailand: Ermittler sprechen von blockierten Notausgängen in dem Lokal und möglichen Verstößen gegen Brandschutzauflagen. Derweil steigt die Zahl der Toten.

27 Tote, mindestens 63 Verletzte – ein Brand in einem Lokal in der thailändischen Hauptstadt Bangkok erschüttert. Laut Bangkoks Gouverneur Chadchart Sittipunt prüfen die Ermittler unter anderem, ob Notausgänge versperrt gewesen seien und das Lokal die Brandschutzauflagen erfüllt habe. 

Auf ihrem Ryanair-Flug nach Bayern hören Passagiere kurz nach dem Start einen lauten Knall. Eine Fensterscheibe zerbricht, es folgen dramatische Szenen - und ein wohl glimpfliches Ende des Vorfalls.

Am 11. Juli 2025 startete am Landgericht Hamburg der spektakuläre Prozess um die Entführung der Block-Kinder. Was 63 Verhandlungstage später immer noch offen ist.

Kein Ganzkörper-Badeanzug für Musliminnen im Hotelpool? Das wertet die österreichische Justiz als Diskriminierung. Für die Tourismusbranche hat der Fall Signalwirkung.

Tausende protestieren in Tirana gegen Luxus-Resorts im Naturschutzgebiet – und setzen mit rosaroten Flamingos Regierungschef Edi Rama unter Druck. Bahnt sich im kleinen Balkanland ein Umbruch an?

Angebranntes Essen in einer Personalküche hat in Bad Reichenhall einen nächtlichen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Rund 250 Hotelgäste mussten das Gebäude verlassen, verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand.

In einem ehemaligen, leerstehenden Hotel in Boppard-Bad Salzig sind Geschossdecken eingestürzt. Nach der Untersuchung durch einen Fachberater des THW und die Feuerwehr bestehe keine Einsturzgefahr für das Gebäude; Trümmerspürhunde fanden keine Hinweise auf Personen im Objekt.

Kochen mit Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey: Die SPD-Politikerin hat ein kleines Kochbuch verfasst. Sie reagiert damit auf die Bitten ihrer Follower, wie Giffey bei Instagram erklärt.