Atlantic Hotel in Bremerhaven mit Schaukel auf dem Dach

| War noch was…? War noch was…?

Die touristische Infrastruktur der Seestadt Bremerhaven wird im kommenden Jahr um ein mobiles Freizeitangebot erweitert. Auf der Aussichtsplattform des Atlantic Hotel Sail City soll zu Ostern 2026 die sogenannte High Swing Bremerhaven in Betrieb gehen. Das Projekt wird von der Jochen-Schweizer-Tochtergesellschaft Bungee.de realisiert, die bereits ein ähnliches Konzept in Berlin betreibt. In einer Höhe von etwa 86 Metern über dem Weserdeich können Besucher künftig in einer speziellen Konstruktion über den Abgrund schwingen.

Standortwahl nach bundesweiter Suche

Die Entscheidung für den Standort fiel nach einer Suche des Betreibers im gesamten Bundesgebiet. Laut Geschäftsführer Andreas Höfer bietet die Architektur des Sail-City-Hochhauses in Kombination mit der vorhandenen Plattform in der 21. Etage optimale Voraussetzungen für das Vorhaben. Die Kontaktaufnahme zwischen dem Betreiber und dem Hotelmanagement erfolgte im Rahmen der Tourismusmesse ITB in Berlin. Die Bremerhavener Entwicklungsgesellschaft Alter/Neuer Hafen fungiert dabei als Eigentümerin der Fläche und unterstützt die Installation der Anlage. Michael Gerber, Geschäftsführer der Erlebnis Bremerhaven GmbH, sieht in dem Vorhaben einen Faktor zur Steigerung der touristischen Reichweite und eine Aufwertung des Standorts als Reiseziel.

Sicherheit durch individuelle Statik und Gurtsysteme

Die geplante Anlage basiert auf einer Gerüstkonstruktion, die statisch individuell berechnet wurde. Der Betreiber betont, dass keine dauerhaften baulichen Eingriffe an der Substanz des Hochhauses vorgenommen werden. Während der Nutzung werden die Teilnehmer durch Sicherheitsgurte fixiert, die einen Absturz ausschließen. Zudem wird die Anlage durch geschultes Personal betreut. Das Erlebnis ist auf eine Dauer von jeweils fünf Minuten ausgelegt. Der Betreiber kalkuliert mit einer jährlichen Frequenz von etwa 10.000 Personen. In Berlin erreicht ein vergleichbares Angebot derzeit rund 30.000 Nutzer pro Jahr.

Preisstruktur und mögliche Zusatzangebote

Der Eintrittspreis für die Nutzung der Schaukel wird mit 29,90 Euro beziffert, wobei der Zugang zur Aussichtsterrasse bereits im Preis enthalten ist. Der Betrieb ist zunächst für die Tage von Freitag bis Sonntag vorgesehen, wobei eine spätere Ausweitung auf einen täglichen Betrieb angestrebt wird. Über das Schaukelangebot hinaus prüft das Unternehmen Bungee.de weitere Aktivitäten am Gebäude. „Bungee.de veranstaltet deutschlandweit Extremsport-Aktivitäten, deshalb denken Höfer und sein Team auch über weitere Angebote am Sail-City-Hochhaus nach - House Running etwa, bei dem die Teilnehmer an der Hochhaus-Fassade nach unten laufen, oder auch Bungeesprünge“, so die Planungen des Betreibers.

Bauantrag und Eröffnungstermin stehen fest

Aktuell befinden sich die Verträge laut Unternehmensangaben kurz vor dem Abschluss. Die statischen Berechnungen liegen bereits vor, und die Einreichung des Bauantrags steht unmittelbar bevor. Die Eröffnung ist pünktlich zum Saisonbeginn am Osterwochenende 2026 geplant. Regionalverkaufsdirektor Dennis Micknaß sowie die städtischen Vertreter versprechen sich von der neuen Installation eine moderne Wahrnehmung Bremerhavens sowohl für Touristen als auch für die lokale Bevölkerung.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Magazin Time Out hat den besten Burger der Welt gekürt. Platz eins geht an ein Restaurant in Tokio, gefolgt von Betrieben in Kapstadt und Madrid.

Nach einem Fahrzeugbrand in der Tiefgarage des Steigenberger Hotels Petersberg in Königswinter musste das Gebäude vorsorglich geräumt werden. Der Hotelbetrieb konnte noch am selben Abend wieder aufgenommen werden.

Ein Hakenkreuz aus veganem Hack sorgt beim AfD-Landesparteitag für Aufregung. Aktivisten hatten sich für die Aktion heimlich in ein Hotel eingebucht. Die Parteiführung reagiert empört.

Ein 37-jähriger Hotelangestellter auf Kreta gerät ins Visier der Ermittler: Verdacht auf Terror-Ausbildung, Sprengstoffpläne und Verbindungen nach Zypern. Was steckt dahinter?

Wer trug Verantwortung beim Inferno von Crans-Montana? Das Betreiberpaar muss sich gemeinsam Fragen stellen – auch zu fehlenden Kontrollen und verschlossenen Fluchtwegen.

Nach dem Diebstahl von drei Pizzen in Gau-Odernheim verfolgten ein Zeuge und der Wirt die mutmaßlichen Täter. Die Polizei stoppte das Fluchtfahrzeug wenig später und stellte weitere mutmaßliche Verstöße des Fahrers fest.

Das Kärntner Weingut Lenzbauer.wine hat 300 Weinflaschen in der Veldener Bucht des Wörthersees versenkt. Die Weine sollen dort ein Jahr lang in rund 30 Metern Tiefe unter Wasser reifen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Eine Frau aus Virginia fordert 1,5 Millionen US-Dollar Schadenersatz von Outback Steakhouse. Sie gibt an, in einer Filiale auf verschüttetem Kartoffelpüree ausgerutscht zu sein und dabei schwere Verletzungen erlitten zu haben.

Nach dem Tod eines baden-württembergischen Touristen am Gardasee hat die Rechtsmedizin in Deutschland eine Leichenschau durchgeführt. Berichten zufolge hatte der Mann über starke Beschwerden geklagt, nachdem er in einem Restaurant Fisch gegessen hatte.