Mit einem Video wollte Discounter Lidl neue Mitarbeiter gewinnen - und sorgte stattdessen für einen ordentlichen Shitstorm in der Branche. Das Video, das mittlerweile wieder gelöscht wurde, beginnt mit dem Spruch "Bar war gestern" und wirbt für einen Einstieg bei Lidl, der ab sofort möglich sei. Interessierte könnten sich online bewerben.
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Im Erfahrungsbericht zeigt das Hotel Oderberger, wie belegungsabhängiges Heizen und intelligente Automatisierung auch im historischen Bestand funktionieren. Hoteldirektorin Tini Diekmann gibt einen Einblick in die Praxis und erzählt, wie die Umstellung von manuellen Prozessen zu einem digitalen System im Hotel ablief.
In einer weiteren Grafik "Lidl muss man können" unterstellt der Discounter offenbar, dass man in der Gastronomie nichts oder nur sehr wenig können müsse. Als Finale verspricht das Unternehmen dann, dass es bei ihnen "Cash aufs Konto" gäbe. Ganz im Gegensatz zur Gastronomie, die derzeit unter dem Lockdown leidet.
Hotelier Marcus Fränkle führt wettert auf Facebook: "Wo ist nur die Fairness geblieben? Absolut daneben was Lidl Deutschland da macht um an neue Mitarbeiter zu kommen... aber die Zeiten werden sich auch wieder ändern und ich freue mich auf „Lidl war gestern“, denn wer so Mitarbeiter auf dem Arbeitsmarkt erreichen will, dem muss es personaltechnisch wirklich schlecht gehen...". Gastgeber Marek Gawel vom Mittelrhein führt empört aus: "[..]Das geht garnicht. Aber wenn ihr es so bitter nötig habt sagt das schon verdammt viel über Eure Personalführung aus! Ethik 6 - setzen!". FBMA-Präsident Oliver Fudickar schreibt verärgert: "Einfach unglaublich und in einer Zeit wo wir alle zusammen stehen sollten, wirklich eine Frechheit!"
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