Bewerber wird vor Vorstellungsgespräch festgenommen

| War noch was…? War noch was…?

Ein Bewerber geht zum Vorstellungsgespräch, dann klicken die Handschellen: Die Polizei Göttingen hat in Braunlage im Harz einen 38-Jährigen festgenommen, der Geschäftsführer der Braunlage-Tourismus-Gesellschaft und Leiter der Städtischen Betriebe werden wollte - und zum Vorstellungsgespräch eingeladen war. Das berichtete die «Goslarsche Zeitung» vorab. Ereignet habe sich dies schon Anfang Juli. Der Bewerber aus Göttingen habe einer kleinen Gruppe von Kommunalpolitikern klarmachen sollen, warum er für die Stelle als Touristik-Manager geeignet sei. Inzwischen sitzt der Mann im Gefängnis.

Nach Angaben des Göttinger Oberstaatsanwalts Andreas Buick war der Mann im vergangenen Dezember wegen Stalkings zu einer Strafe von einem Jahr und drei Monaten auf Bewährung verurteilt worden, wie die Zeitung berichtete. Doch habe er mehrfach gegen Bewährungsauflagen verstoßen, daher sei ein Sicherungshaftbefehl erlassen worden. Das Gericht habe mittlerweile die Bewährung widerrufen: «Der Mann verbüßt jetzt eine Freiheitsstrafe von einem Jahr und drei Monaten in einer Justizvollzugsanstalt.»

Nach Informationen der Zeitung soll die Polizei über die Agentur für Arbeit von dem Vorstellungsgespräch erfahren haben. Die Kommunalpolitiker reagierten dem Vernehmen nach mit Erstaunen auf die Verhaftung des Mannes, der aus dem Bewerberkreis immerhin in die engere Auswahl gekommen war. Ein anderer Bewerber sei inzwischen ausgewählt, der zum 1. Oktober die Stelle antrete. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Reiner «Calli» Calmund ist Geschichte, Joachim Llambi die Zukunft: Die Jury von «Grill den Henssler» wird umgebaut. Neben dem bissigen Tanz-Juror bringt ein Sternekoch kulinarische Expertise ein.

Großeinsatz in der Oldenburger Innenstadt: Ein Mann hat sich zeitweise in einem Hotelzimmer im niedersächsischen Oldenburg verschanzt. Die Einsatzkräfte überredeten den Mann nach einiger Zeit jedoch zum Aufgeben.

Silvester 2023/24 wurden zwei Kinder der Unternehmerin Christina Block entführt. Gab die Mutter selbst den Auftrag? Ihr Anwalt fordert ein Ende des Verfahrens. Er teilt Kritik nach vielen Seiten aus.

Fernsehkoch Tim Mälzer sorgt sich um die Qualität von Kitchen Impossible. Aufgrund der angekündigten Sparmaßnahmen bei RTL Deutschland knüpft der Gastronom die Fortführung seiner Sendung an strikte Bedingungen: Sollte am Produkt gespart werden, will er die Kochshow beenden.

Ein Kinderpsychologe hat Christina Block, die ihre Kinder in Dänemark jahrelang nicht sehen konnte, oft beraten. Seine Aussage vor dem Landgericht missfällt der Nebenklage. Die zweitälteste Tochter will im Prozess auch nicht aussagen.

 

Nach der Entführung der Block-Kinder und der Rückkehr zu ihrer Mutter soll ein Kinderpsychologe im Haus von Christina Block gewesen sein. Seine Aussage missfällt der Nebenklage.

Nach dem großen Stromausfall im Berliner Südwesten haben bisher 2.200 Menschen einen Antrag auf Erstattung ihrer Hotelkosten gestellt. 18 Beschäftigte des Bezirks seien dabei, die Anträge zu bearbeiten. 

In einem Gastronomiebetrieb an der Altenessener Straße in Essen-Altenessen-Nord ist in der Nacht zum 25. Januar eine private Feierlichkeit aus dem Ruder gelaufen. Nach wiederholten Beschwerden über Lärmbelästigung und Angriffen auf die eingesetzten Beamten musste die Polizei das Lokal unter Einsatz von Verstärkungskräften räumen.

Schlager-Playbacks, Tänze mit ihren Angestellten und Clips über den Hotel-Alltag im «Europäischen Hof Heidelberg»: Caroline von Kretschmann ist ein Tiktok-Star. Wieso klicken Millionen ihre Videos?

Im Festsaal Kreuzberg könnte es am Wochenende intensiv riechen: Zwei Tage lang findet dort ein Trüffel-Festival statt. Trüffelhändler Massimo Ferradino hat die wichtigsten Fakten über den edlen Pilz.