Davos: Hotel bucht Einheimische als Gäste ein, um bewirten zu dürfen

| War noch was…? War noch was…?

Ein Hotel in Davos hat gegen die Corona-Auflagen verstoßen und einheimische Gäste im Hotel-Restaurant bewirtet. Dort dürfen aktuell jedoch nur Hotelgäste speisen. Zu diesem Zweck, wurden die Ansässigen kurz als Hotelgäste geführt, die nach dem Essen wieder stornierten.

Ein Hotel in Davos hat gegen die Corona-Auflagen verstoßen und einheimische Gäste im Hotel-Restaurant bewirtet. Dort dürfen aktuell jedoch nur Hotelgäste speisen. Wie nau.ch schreibt, habe das Hotel die Einheimischen als Hotelgäste gelistet und die Reservierung nach dem Essen wieder gelöscht. Der Tourismusdirektor der Region spricht von einem Unding gegenüber den restlichen Hotelbetrieben.


 

Der Verstoß flog auf, weil die Kantonspolizei Graubünden im Auftrag der Gemeinde Davos Kontrollen durchgeführt hatte. Dabei waren die falschen Reservierungen offenbar nicht der einzige Verstoß des Hotels. In einer Mitteilung schreibt die Gemeinde Davos: „Die Überprüfung zeigte nicht nur, dass die Abstandsregeln zwischen den Tischen bei Weitem nicht eingehalten wurden. Sondern es wurden auch zu viele Personen in den Räumlichkeiten gezählt.“

Bei Reto Branschi, dem Tourismusdirektor von Davos GR sowie der Gemeinde kommen die Verstöße nicht gut an. Die Regel-Umgehung sei nicht nur ein Sicherheitsproblem. Sondern auch gegenüber den restlichen Hotelbetrieben ein Unding, sagten sie gegenüber nau.ch.  Man werde bei weiterer Missachtung der Vorgaben energisch einschreiten. Zur Not sogar mit Betriebsschließungen, erklärte der Krisenstab der Gemeinde. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei einem Brand in einem Schnellrestaurant in Ludwigsburg sind fünf Menschen leicht verletzt worden. Angestautes Fett in der Dunstabzugshaube sei in Brand geraten, teilte die Polizei mit.

In einem Hotel in München-Neuperlach sind rund 200 Gäste wegen eines Brandes evakuiert worden. Ein Mann wurde laut Polizei leicht verletzt, das Feuer konnte schnell gelöscht werden.

Noch keine Rettungsschwimmer am Strand, starke Strömung, dramatische Szenen: Wie ein deutscher Urlauber bei dem Versuch, Leben zu retten, selbst ums Leben kam.

Acht Ordensfrauen kehren nach einer Wallfahrt im Dönerladen ein. Für Schwester Irmingard wird es mit über 90 Jahren eine Premiere – und im Netz ein Millionenhit.

Der Möbelkonzern Ikea hat gemeinsam mit Chupa Chups einen limitierten Köttbullar-Lolli angekündigt. Nach Angaben des Unternehmens geht die Idee auf einen Aprilscherz vom 1. April in sozialen Netzwerken zurück.

Beim GastroFrühling 2026 des DEHOGA Bayern haben Teilnehmer im Hippodrom-Festzelt auf dem Münchner Frühlingsfest erneut eine öffentliche Geste gegenüber Bayerns Ministerpräsident Markus Söder gezeigt. Rund 2.500 Gäste aus Gastronomie und Hotellerie zogen den Hut vor dem Politiker. Es ging auch um aktuelle Herausforderungen der Branche.

Beim Berlin Firefighter Stairrun im Park Inn Berlin Alexanderplatz haben 802 Teilnehmer aus elf Ländern 770 Stufen in voller Ausrüstung bewältigt. Das schnellste Team kam aus Polen.

Die Kaulitz-Brüder von Tokio Hotel erzählten in ihrem Podcast von einer ausgearteten Aftershow-Party in einem Hotel im Europa-Park. Eine Woche später stellen sie die Situation nun etwas anders dar.

Eine vierköpfige Familie stirbt an einer Vergiftung, laut Gutachten durch Insektizide im Hotelzimmer. Nun stehen sechs Angeklagte vor Gericht - und weisen die Schuld strikt von sich.

Wegen seiner Krebserkrankung bleibt der wegen Steuerhinterziehung und Insolvenzverschleppung verurteilte Star-Koch Alfons Schuhbeck weiter auf freiem Fuß. Die Staatsanwaltschaft München I hat entschieden, die Unterbrechung der Haft bis mindestens zum vierten September zu verlängern.