Drogen im Champagner - Ermittlungen zum Vertriebsweg der Flasche

| War noch was…? War noch was…?

Im Fall des mit einer tödlichen Dosis Ecstasy versetzen Champagners in Weiden in der Oberpfalz liegt der Fokus der Ermittler weiter auf dem Vertriebsweg der Flasche. Neue Erkenntnisse gab es am Dienstag noch nicht, wie ein Polizeisprecher sagte. Eine Besuchergruppe hatte am späten Samstagabend in einem Restaurant eine Flasche Champagner bestellt. (Tageskarte berichtete)

Schon nach den ersten Schlücken brachen acht Personen zusammen, sie wurden in Kliniken gebracht. Ein 52 Jahre alter Mann aus der Gruppe starb wenig später.

Am Montag teilte die Staatsanwaltschaft mit, dass sich in der Flasche eine hohe Konzentration der Droge Ecstasy befunden hatte.

Unklar war, wie beziehungsweise von wem die Flasche manipuliert wurde. Es besteht den Angaben nach der Verdacht der fahrlässigen Tötung. Die Arbeiten der Sonderkommission «Markt» dauern an.

Bereits am Montag fanden Durchsuchungen im Zusammenhang mit der Flasche statt, sagte der Polizeisprecher, ohne Details nennen zu wollen. Dabei soll es sich nach dpa-Informationen um routinemäßige Maßnahmen gehandelt haben. Die Ermittler gehen weiter davon aus, dass die Champagnerflasche auf dem Vertriebsweg mit der Droge versetzt worden ist. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein unbekannter Täter hat in der Nacht auf Donnerstag einen Nachtportier in einem Bonner Hotel mit einer Schusswaffe bedroht und Bargeld erbeutet. Nun sucht die Polizei Zeugen des Vorfalls.

Christina Block hat im Prozess um die Entführung ihrer Kinder noch einmal ausführlich Stellung genommen. Dabei gab sie tiefe Einblicke in Familienkonflikte und korrigierte sich in einigen Punkten.

Nach mehreren Monaten des Schweigens hat die angeklagte Mutter Christina Block im Prozess um die Entführung ihrer Kinder nun wieder das Wort ergriffen. Sie wolle einige Punkte ihrer Aussage aus dem Juli 2025 korrigieren. Mehrmals brach ihr die Stimme weg, als sie über ihre Kinder sprach.

Ein Kunde beschwert sich über ein zu leichtes halbes Brot. Das hat teure Folgen für den Bäckermeister. Jetzt muss jede Scheibe gewogen werden. Macht die Regelung die Kunden glücklich?

Etliche Menschen klagten in einem Hotel in Weibersbrunn über Magen-Darm-Probleme. Zahlreiche Rettungskräfte rückten an. Mittlerweile ist die Ursache für die Beschwerden bekannt.

Für das Hotel Palace in Luzern war ein angebliches Verkaufsinserat über 275 Millionen Euro aufgetaucht. Das Hotelmanagement dementierte einen Verkauf und bezeichnet das Angebot als vollständig erfunden.

Warum für eine besondere Kelterei in Erfurt nun offiziell göttlicher Segen erbeten wurde – und das gleich auch noch auf ökumenischem Wege.

Berlin erreicht im internationalen Work from Anywhere Index der International Workplace Group den 30. Platz und ist damit die einzige deutsche Stadt in der Top 50. Bangkok führt das weltweite Ranking vor Tokio und Barcelona an.

In der Bamberger Altstadt ist ein Auto in ein Haus gekracht und hat dabei die Außenwand durchbrochen. Wie Augenzeugen vor Ort einer dpa-Reporterin schilderten, fuhr der Wagen zunächst durch den Außenbereich einer Gaststätte

Eigentlich wollen sie in die Berge fahren, doch als bei einer Pause ihre geliebte Katze davonläuft, schmeißt eine Familie ihre Pläne über den Haufen. Nun heißt es Autobahn statt Gipfelkreuz.