Ecstasy in Champagnerflasche - Tatverdächtiger festgenommen

| War noch was…? War noch was…?

Im Fall einer mit Ecstasy gefüllten Champagnerflasche in einem Lokal in Weiden wurde ein Mann als dringender Tatverdächtiger festgenommen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Der Inhalt der Flasche hatte im Februar 2022 zum Tod eines Mannes geführt.

Bei dem Verhafteten handelt es sich um einen 45-jährigen Niederländer, der nach Angaben der Behörden vermutlich der Besitzer der in der Champagnerflasche versteckten Droge ist. Gegen ihn wird nun wegen fahrlässiger Tötung, fahrlässiger Körperverletzung und bandenmäßigen Drogenhandels ermittelt.

Der Niederländer wurde im Juni in seinem Heimatland verhaftet und im September nach Deutschland überstellt. Seitdem befindet er sich in einer Justizvollzugsanstalt in Bayern in Untersuchungshaft. Ein polnischer Verdächtiger, der ebenfalls aus den Niederlanden ausgeliefert worden war, wurde aus der Untersuchungshaft entlassen, da sich der Verdacht gegen ihn nicht erhärtet hatte (Tageskarte berichtete).

Der Vorfall ereignete sich am Abend des 13. Februar 2022 in einer Gaststätte in Weiden. Acht Personen hatten aus einer Champagnerflasche getrunken, die anstelle von Champagner die flüssige Ecstasy-Substanz MDMA enthielt. Ein Mann starb, sieben weitere Gäste wurden verletzt. Einige Tage später ereignete sich ein ähnlicher Vorfall in den Niederlanden, bei dem vier Personen verletzt wurden. Weitere solche Flaschen wurden später in Deutschland entdeckt.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Magazin Time Out hat den besten Burger der Welt gekürt. Platz eins geht an ein Restaurant in Tokio, gefolgt von Betrieben in Kapstadt und Madrid.

Nach einem Fahrzeugbrand in der Tiefgarage des Steigenberger Hotels Petersberg in Königswinter musste das Gebäude vorsorglich geräumt werden. Der Hotelbetrieb konnte noch am selben Abend wieder aufgenommen werden.

Ein Hakenkreuz aus veganem Hack sorgt beim AfD-Landesparteitag für Aufregung. Aktivisten hatten sich für die Aktion heimlich in ein Hotel eingebucht. Die Parteiführung reagiert empört.

Ein 37-jähriger Hotelangestellter auf Kreta gerät ins Visier der Ermittler: Verdacht auf Terror-Ausbildung, Sprengstoffpläne und Verbindungen nach Zypern. Was steckt dahinter?

Wer trug Verantwortung beim Inferno von Crans-Montana? Das Betreiberpaar muss sich gemeinsam Fragen stellen – auch zu fehlenden Kontrollen und verschlossenen Fluchtwegen.

Nach dem Diebstahl von drei Pizzen in Gau-Odernheim verfolgten ein Zeuge und der Wirt die mutmaßlichen Täter. Die Polizei stoppte das Fluchtfahrzeug wenig später und stellte weitere mutmaßliche Verstöße des Fahrers fest.

Das Kärntner Weingut Lenzbauer.wine hat 300 Weinflaschen in der Veldener Bucht des Wörthersees versenkt. Die Weine sollen dort ein Jahr lang in rund 30 Metern Tiefe unter Wasser reifen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Eine Frau aus Virginia fordert 1,5 Millionen US-Dollar Schadenersatz von Outback Steakhouse. Sie gibt an, in einer Filiale auf verschüttetem Kartoffelpüree ausgerutscht zu sein und dabei schwere Verletzungen erlitten zu haben.

Nach dem Tod eines baden-württembergischen Touristen am Gardasee hat die Rechtsmedizin in Deutschland eine Leichenschau durchgeführt. Berichten zufolge hatte der Mann über starke Beschwerden geklagt, nachdem er in einem Restaurant Fisch gegessen hatte.