Gast in Frankfurter Lokal erschossen - Staatsanwaltschaft erhebt Mordanklage

| War noch was…? War noch was…?

Die Staatsanwaltschaft Frankfurt hat einen Mann wegen des Verdachts auf Mord und weiterer Straftaten angeklagt. Der 41-Jährige aus Frankfurt soll im März vergangenen Jahres einen anderen Mann heimtückisch getötet haben, teilte die Behörde mit.

Der Beschuldigte habe sich zusammen mit dem Opfer in einer Gaststätte aufgehalten und dort «exzessiv Kokain konsumiert». Deshalb soll er zudem unter Verhaltens- und Wahrnehmungsstörungen gelitten haben. 

Das 59 Jahre alte Opfer habe sich im Laufe des Abends mit einer anderen Person unterhalten und der mutmaßliche Täter ihm dann von hinten in den Kopf geschossen. Als der Mann am Boden lag, soll der 41-Jährige noch mal auf seinen Oberkörper geschossen haben. Laut Staatsanwaltschaft plante er zudem einen weiteren Gast zu töten. Als er den Abzug seiner Waffe drückte, habe sich allerdings kein Schuss gelöst. 

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm allerdings nicht nur Mord vor. So soll er in seiner Wohnung im Stadtteil Nieder-Eschbach mehrere Waffen und Munition sowie rund 860 Gramm Kokain im Verkaufswert von rund 50.000 Euro unerlaubt aufbewahrt haben.

Der Mann sitzt seit dem 20. März 2024 in Untersuchungshaft. Das Landgericht wird nun über eine Prozesseröffnung gegen ihn entscheiden. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei einem Brand in einem Schnellrestaurant in Ludwigsburg sind fünf Menschen leicht verletzt worden. Angestautes Fett in der Dunstabzugshaube sei in Brand geraten, teilte die Polizei mit.

In einem Hotel in München-Neuperlach sind rund 200 Gäste wegen eines Brandes evakuiert worden. Ein Mann wurde laut Polizei leicht verletzt, das Feuer konnte schnell gelöscht werden.

Noch keine Rettungsschwimmer am Strand, starke Strömung, dramatische Szenen: Wie ein deutscher Urlauber bei dem Versuch, Leben zu retten, selbst ums Leben kam.

Acht Ordensfrauen kehren nach einer Wallfahrt im Dönerladen ein. Für Schwester Irmingard wird es mit über 90 Jahren eine Premiere – und im Netz ein Millionenhit.

Der Möbelkonzern Ikea hat gemeinsam mit Chupa Chups einen limitierten Köttbullar-Lolli angekündigt. Nach Angaben des Unternehmens geht die Idee auf einen Aprilscherz vom 1. April in sozialen Netzwerken zurück.

Beim GastroFrühling 2026 des DEHOGA Bayern haben Teilnehmer im Hippodrom-Festzelt auf dem Münchner Frühlingsfest erneut eine öffentliche Geste gegenüber Bayerns Ministerpräsident Markus Söder gezeigt. Rund 2.500 Gäste aus Gastronomie und Hotellerie zogen den Hut vor dem Politiker. Es ging auch um aktuelle Herausforderungen der Branche.

Beim Berlin Firefighter Stairrun im Park Inn Berlin Alexanderplatz haben 802 Teilnehmer aus elf Ländern 770 Stufen in voller Ausrüstung bewältigt. Das schnellste Team kam aus Polen.

Die Kaulitz-Brüder von Tokio Hotel erzählten in ihrem Podcast von einer ausgearteten Aftershow-Party in einem Hotel im Europa-Park. Eine Woche später stellen sie die Situation nun etwas anders dar.

Eine vierköpfige Familie stirbt an einer Vergiftung, laut Gutachten durch Insektizide im Hotelzimmer. Nun stehen sechs Angeklagte vor Gericht - und weisen die Schuld strikt von sich.

Wegen seiner Krebserkrankung bleibt der wegen Steuerhinterziehung und Insolvenzverschleppung verurteilte Star-Koch Alfons Schuhbeck weiter auf freiem Fuß. Die Staatsanwaltschaft München I hat entschieden, die Unterbrechung der Haft bis mindestens zum vierten September zu verlängern.