Gastronom Michael Käfer vermisst Münchner Originale

| War noch was…? War noch was…?

Der bekannte Gastronom Michael Käfer vermisst in München Glanz und schillernde Persönlichkeiten. «Es ist ein ganz anderes München geworden. München ist eine Wirtschaftsstadt geworden. Es ist mehr Geld in der Stadt. Früher, in den 80er Jahren, war München eine Kunst- und Kulturstadt», sagte Käfer der «Augsburger Allgemeinen» (Dienstag).

«Man sah noch die Kriegsschäden. Bayerischer Charme prägte die Stadt.» Viele Schauspieler hätten in München gelebt. «Daraus entwickelte sich eine spannende Szene. Diese Szene gibt es heute so nicht mehr», sagte der Unternehmer und Oktoberfest-Wirt. Trotzdem möchte er nirgendwo anders leben, betonte er. München sei «nach wie vor eine wunderbare Stadt».

«Ich vermisse diese Münchner Originale»

Dennoch: «Das Schickimicki-München ist verschwunden, auch wenn sich der Nimbus aus vergangenen Zeiten hält.» Die bayerische Landeshauptstadt glänze nicht mehr so wie früher. «Das liegt auch daran, dass es all diese schimmernden Persönlichkeiten wie Rudolph Moshammer, Walter Sedlmayr, Helmut Fischer oder Helmut Dietl nicht mehr gibt. Ich vermisse diese Münchner Originale.» Außerdem vermisse er den früheren Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß: «Die CSU-Legende war gut für München und Bayern.» 

Auch beim Feiern der Prominenz habe sich vieles verändert: Früher sei es am wichtigsten gewesen, «nach einer Party am nächsten Tag in der Zeitung zu stehen. Sonst war die Party nicht gut. Heute wollen Promis in Zeiten von Social Media anonym bleiben. Das versuchen wir, ihnen zu ermöglichen.»


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In Italien sind die Autobahnen teuer: Auch deutsche Urlauber kennen das. Jetzt soll es dort bei Staus infolge von Baustellen Geld zurück geben. Allerdings ist die Sache nicht einfach.

Ein Sorgerechtsstreit, der in einer Entführung endet: Seit fast einem Jahr beschäftigt der Fall Block das Landgericht Hamburg. Einer mutmaßlichen Täterin werfen Anwälte widersprüchliche Aussagen vor.

Im Buch «36 Boys. Wie eine Kreuzberger Gang zur Legende wurde» schildert der Journalist Paul Christoph Gäbler die Entstehung der Gang. Damals auch mit dabei: der heutige Sternekoch Tim Raue.

Johann Lafer hat sich erstmals selbst öffentlich zu seiner Krebserkrankung geäußert. Parallel berichten „Bild“ und „Bunte“ über Diagnose, Chemotherapie und den aktuellen Gesundheitszustand des Fernsehkochs.

Bei einem Streit in einer Bar in Lörrach hat ein Mann seine brennende Zigarette im Gesicht eines Barkeepers ausgedrückt und ihn dabei verletzt. Welche Rolle die anderen Gäste spielten.

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.

Im Block-Prozess hat eine mutmaßliche Entführerin aus Israel als Zeugin geschildert, dass ihr Team bei der Rückholaktion an Silvester 2023/24 eine ganz andere Reaktion der Kinder erwartet habe.

Christina Block wusste von der geplanten Rückholaktion ihrer Kinder nach Deutschland - so hat es eine mutmaßliche Entführerin vor Gericht ausgesagt. Sie widerspricht damit der Angeklagten.

Sie soll an der Entführung der Block-Kinder beteiligt gewesen sein und bekam als wichtige Zeugin sicheres Geleit: Die unter den Alias-Namen «Olga» oder «Doris White» bekannte Frau sagt nun weiter aus.

Wiesn-Chef Scharpf stellt klar: Der Kultsong bleibt! Warum «Skandal im Sperrbezirk» für ihn zur Münchner Musikgeschichte gehört – und was das mit alten Verboten zu tun hat.