Gold-Steak für fast 300 Euro: Politiker fordert Schließung von Restaurant

| War noch was…? War noch was…?

Ein Steak mit Goldmantel für 278 Euro, Wein für 520 Euro und Tequila für fast 40 Euro – die Preise des Lokals „Platz im Herzen“ im Frankfurter Stadtteil Bornheim erinnern an die extravaganten Restaurants des „Salt Bae“ Nusret Gökce. Doch das kommt nicht bei allen gut an. Jetzt fordert der erste Politiker sogar die Schließung.

Wie die „BILD“-Zeitung berichtet, befindet sich das Restaurant „Platz im Herzen“ im Bürgerhaus im bodenständigen Frankfurter Stadtteil Bornheim. Bis zum Pächterwechsel 2020 wurde hier Balkan-Küche zu erschwinglichen Preisen angeboten. Jetzt werden vergoldete Tomahawk- oder Porterhouse-Steaks serviert sowie Sechs-Liter-Flaschen Rosé vom Brangelina-Weingut Château Miraval für 520,90 Euro.

Doch statt Promis zieht das Restaurant offenbar vor allem Ärger an. Laut „BILD“-Bericht soll das Restaurant aktuell Platz 1697 von 1700 Restaurants in Frankfurt bei TripAdvisor belegen. Gästebewertungen beschreiben das Lokal als das „schlechteste, in dem ich jemals war“. Auch das Ordnungsamt schloss den Laden im Dezember 2023 vorübergehend wegen Hygienemängeln. Angeblich fand man dort Schaben, Schimmel und Schmeißfliegen.

Jetzt schaltet sich SPD-Ortsbeirat Ulrich Labonté ein und fordert sogar die Schließung des Lokals. Der Lokal-Politiker sagte gegenüber der „BILD“, dass es Beschwerden von Anwohnern geben würde, die sich von lärmenden Autoposern gestört fühlten. Labonté fordert nun die Schließung des Restaurants durch den Eigentümer, die städtische Saalbau GmbH. Trotz der Kritik äußerte sich der Betreiber nicht zu den Vorwürfen. „Wir haben einen Pachtvertrag und konzentrieren uns auf unsere Arbeit“, sagte der Betreiber auf „BILD“-Nachfrage.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine vierköpfige Familie stirbt an einer Vergiftung, laut Gutachten durch Insektizide im Hotelzimmer. Nun stehen sechs Angeklagte vor Gericht - und weisen die Schuld strikt von sich.

Wegen seiner Krebserkrankung bleibt der wegen Steuerhinterziehung und Insolvenzverschleppung verurteilte Star-Koch Alfons Schuhbeck weiter auf freiem Fuß. Die Staatsanwaltschaft München I hat entschieden, die Unterbrechung der Haft bis mindestens zum vierten September zu verlängern.

Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder hat der Verteidiger der angeklagten Christina Block kritisiert, die Ermittlungen in dem Fall seien zu einseitig geführt worden. Die Staatsanwaltschaft sieht das anders.

Eine Hamburger Familie stirbt im Türkei-Urlaub nach einem Gift-Einsatz im Hotel gegen Bettwanzen. Im Prozess in Istanbul fordern Angehörige Gerechtigkeit – und klagen über fatale Fehler.

Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder wird die Hamburger Hauptermittlerin befragt. Einen Satz fand die Polizistin nach der Tat so wichtig, dass sie ihn direkt in ihr Merkbuch schrieb.

Ein Mann soll eine Frau und einen Mann in einem Hotel im Landkreis Biberach lebensgefährlich verletzt haben. Nach der Tat floh er. Die Ermittlungen laufen - zahlreiche Fragen sind offen.

In Großbritannien sind Medienberichten zufolge in den vergangenen Jahren mehrere Pubs mit dem Namen „Duke of York“ geschlossen, verkauft oder umbenannt worden. Darüber berichten unter anderem die Boulevardzeitungen „Daily Express“, „Daily Star“ sowie die deutsche „Bild“.

Nach dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München vor einer Woche prüfen die Ermittler ein mögliches Bekennervideo einer neuen proiranischen Gruppierung. Es war auf Social-Media-Kanälen verbreitet worden.

Ein Dreifach-Maßkrug, ein Riesenrad mit Schlag und ein Schreibfehler – die KI hat beim Maßkrug für das Münchner Frühlingsfest mitgewirkt - das sorgt nun für Gesprächsstoff auf der Mini-Wiesn.

Wenn der berufliche Abschied langsam naht, wird sogar ein Staatsoberhaupt leicht melancholisch. So erging es Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beim 73. Bundespresseball im Hotel Adlon am Brandenburger Tor in Berlin.